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Kursrichtung stimmt

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Stimmen vom 2. EM-Wettkampftag in Lissabon:

ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch: „Natürlich überwiegt im Moment die Enttäuschung. Wir hätten uns am heutigen Tag viel mehr erwartet. Auf der anderen Seite ist auch klar: Die Europameisterschaft ist für uns nur eine Zischenstation auf dem Weg zur WM in Budapest im Juni bzw. zu Olympia im Juli. Fakt ist: Wir haben eine Handvoll Athletinnen und Athleten, die bei jedem Großereignis für eine Medaille gut sind. Heute hat’s aus verschiedenen Gründen nicht funktioniert. Das müssen wir im Detail analysieren und aus den heutigen Fehlern lernen. Dann werden auch wieder bessere Tage kommen. Die EM ist definitiv nicht unser Saisonhöhepunkt, da sind Ausrutscher verkraftbar. Ich bin sicher: Der Olympia-Kurs stimmt.“

Michaela Polleres: „Ich wollte in Lissabon eine Medaille holen und bin leer ausgegangen. Natürlich schmerzt das. Andererseits: Bei der WM werde ich mich definitiv in anderer Form präsentieren. Das gilt auch für Olympia.“

Magdalena Krssakova: „Ich wollte den Sieg erzwingen, war einen Moment lang nicht voll konzentriert. Ich habe genau das gemacht, was wir vermeiden wollten, habe zu forsch agiert. Solche Fehler sind mir früher öfters unterlaufen, jetzt schon länger nicht mehr. Heute ist es leider wieder passiert. Aber ich weiß: Ich bin voll konkurrenzfähig und lasse mich von einem schlechten Resultat nicht aus der Ruhe bringen.“

Shamil Borchashvili: „Der Weltmeister war heute besser, das muss ich neidlos anerkennen. Auch wenn es ähnlich knapp war wie zuletzt beim Masters. Mein Saisonziel sind die Olympischen Spiele in Tokio. Da will ich für alle Fälle gerüstet sein. Heute war ich noch zu naiv und fehlerhaft.“

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