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„Es fühlt sich sehr gut an!“

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Laurin Böhlers Leidensgeschichte ist lang. Umso schöner war für den 26-jährigen Vorarlberger (-100 kg, Nr. 32 der Weltrangliste) sein Comeback im Nationalteam. Ein Status-Bericht.

Laurin, wie geht’s Dir beim Training mit dem Olympia-Kader?

Laurin Böhler: „Es fühlt sich sehr gut an, endlich wieder mit dem Olympia-Kader trainieren zu können Die Trainings-Vibes der anderen Burschen ziehen einen förmlich mit. Meine Motivation war schon lange nicht mehr so groß wie in dieser Woche!“

Hast Du noch Schmerzen?

Böhler: „Ich hatte im Sommer extreme Hüftschmerzen. Die Ursache war Rheuma. Jetzt setze ich mir alle zwei Wochen eine Spritze und die Schmerzen sind wie weggeblasen. Auch der Bandscheibenvorfall im Nacken ist zum Glück überstanden. Einzig das Knie macht nach der Kreuzband-OP noch kleine Probleme. Deshalb wird es sicher ein paar Wochen dauern, bis ich endlich die vollständige Randori-Freigabe bekomme. Mein Plan ist, mit der EM Mitte April in Lissabon wieder top-fit in die World Tour einzusteigen.“

Wie sehr glaubst Du noch an eine Olympia-Teilnahme?

Böhler: „Wenn sich das Comeback bei der EM ausgeht, bleiben mir drei Chancen. Zwei Wertungen kann ich im Olympia-Ranking noch anschreiben. D.h. es wird knapp, aber ist machbar. Ich glaube fest daran!“

Was hast Du für einen (ersten) Eindruck von Neo-Head-Coach Yvonne Bönisch?

Böhler: „Sie versteht Judo, gibt klare Kommandos. Es macht richtig Spaß. Man hat das Gefühl, dass Yvonne ganz genau weiß, was sie will. Dieses Gefühl der Stärke tut uns gut und spornt uns an!“

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