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Krippenstein und zurück

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Judotraining einmal anders. Diese Woche trifft sich der ÖJV-WM-Kader zum gemeinsamen Trainingslehrgang. Business as usual sind zwei Judo- und ein paar Krafteinheiten im Olympiazentrum auf der Gugl in Linz. Nicht ganz normal ist der Rest: Teambuilding im Dachstein-Gebiet mit Skidoo fahren, Iglu bauen & Skitour. Einmal Krippenstein und zurück. ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch im Kurz-Interview.

Iglu bauen als WM-Vorbereitung. Klingt ungewöhnlich. Wie kam’s dazu?

Yvonne Bönisch: „Für Sabrina (Filzmoser) ist die Gegend um Obertraun sowas wie eine zweite Heimat. Sie liebt die Berge und das Extrem-Bergsteigen. Sie hat eine schöne Tour für uns zusammengestellt. Aber es war eine Entscheidung des Teams: Zur Wahl standen auch Hochseilgarten oder Klettersteig. Am Ende hieß es: Wir wollen vor dem Olympia-Sommer noch ein bisschen Snow-Feeling.“

Macht der Headcoach auch beim Iglu bauen mit?

Bönisch: „Natürlich. Das ist Ehrensache. Aber zu meinen Stärken gehört Iglu bauen oder Skidoo fahren nicht…“

Die WM- und Olympia-Vorbereitung läuft auf Hochtouren. Warum verzichtet man da bewusst aufs Judo?

Bönisch: „Ganz verzichten wir auf Judo-Technik-Einheiten natürlich nicht. Aber der Schwerpunkt in diesen Tagen, sprich letzte und diese Woche, liegt ganz klar im Kraft- und Konditionsbereich. Und dazwischen hat sich eine Teambuilding-Aktivität förmlich angeboten. Wir werden bis Ende Juli ja noch viel Zeit gemeinsam verbringen.“

Wie gut ist die Stimmung im Team?

Bönisch: „Sehr gut. Selbst als die EM in Lissabon an den ersten zwei Tagen nicht nach Wunsch lief, gab’s keine Probleme. Wir verstehen, mögen uns. Die EM-Bronzemedaille von Berni hat noch einen positiven Ruck gebracht. Ich bin sicher: Der Tag im Schnee wird lustig.“

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