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JUDO AUSTRIA-SERIE – DIE ÖJV-ÖDK-REFERATE, Teil zwei: Kata und Selbstverteidigung. Mit Wertungsrichter Heinrich Erlinger, Alexander Dick und Masaaki Ueda zeichnet ein Referenten-Trio für die Detailarbeit verantwortlich. Zuletzt machte man mit zwei Online-Seminaren (Nage-no, Katame-no) auf sich aufmerksam. Insgesamt 170 Teilnehmerinnen nützten das Angebot. Teil drei (Ju-no) ist für Ostern in Vorbereitung.

„Wir hoffen, dass wir bald wieder Seminare mit persönlichem Kontakt abhalten können“, sagt Alexander Dick. „Im September stehen die nächsten Dan-Prüfungen an. Geplant sind Termine im Osten und Westen, damit sich die Anreise für die AnwärterInnen in Grenzen hält.“

Folgende Schwerpunkte sind fürs Jahr 2021 vorgesehen:

  • Ab sofort werden vor jeder Dan-Prüfung Vorbereitungskurse angeboten (für Prüfungs-Anwärter). Dick: „Uns geht es darum, dass alle ganz genau wissen, was wir von ihnen erwarten. Damit wir uns auch etwaige Diskussionen bei der Prüfung ersparen.“
  • Ausarbeitung eines detaillierten Selbstverteidigungs-Konzeptes (mit Experten von anderen Kampf-Sportarten)
  • 2 x im Jahr wird für Verleihungen eine Kata-Fortbildung ausgeschrieben
  • Deutliche Trennung der Kata-Bewertung bei Meisterschaften und Dan-Prüfungen
  • Online-Kata-Kurse für Wertungsrichter – gilt als Lizenzierung

„Bei Meisterschaften erhoffen wir uns, dass in allen verschiedenen Katas die TeilnehmerInnen-Zahlen steigen – und auch das Niveau der Leistungen“, formuliert Alexander Dick. Ein zugegebenermaßen ehrgeiziges Ziel. „Aber nur so werden wir uns langsam dem europäischen Top-Niveau annähern können.“

Österreichs Top-Asse im Kata sind aktuell die Kärntner Martin und Philipp Hinteregger, die 2019 auf Gran Canaria mit EM-Bronze Österreichs erste und bislang einzige Kata-Medaille gewannen (Nage-no).

 

 

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