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Düsseldorf gibt Hoffnung

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Er ist hart im Nehmen. Laurin Böhler, der Langzeit-Verletzte. Aber sein Kampfgeist ist ungebrochen: „Ich habe 2019 in Düsseldorf bewiesen, dass ich selbst mit Trainingsrückstand bei einem Grand Slam mit 58 Startern in meiner Kategorie konkurrenzfähig sein kann. Das gibt mir für Tokio Hoffnung!“

Viel kann ihn nicht mehr erschüttern: Laurin Böhler, 25-jähriger Vorarlberger. Vier Knie-Operationen hat er hinter sich, dazu zwei Ellbogen-Operationen und eine Bandscheiben-OP (Halswirbel). Derzeit quält ihn – am Weg zurück – eine schmerzhafte Hüftgelenksinfektion. Die Kraftwerte der linken Körperhälfte sind im Keller. „Aber natürlich glaube ich noch an meine Olympia-Chance!“

An schlechten Tagen denkt er an den dritten Platz von Düsseldorf: „Da hatte ich, rein rational betrachtet, keine Chance. Aber plötzlich war ich im Flow und habe Gegner geschlagen, die 100-prozentig fit waren.“ Realistisch betrachtet wird Laurin erst im Februar ins internationale Wettkampfgeschehen zurückkehren. „Ich werde noch ein, zwei Top-Platzierungen für die Olympia-Qualifikation brauchen.“

Jetzt hofft er, dass die Schmerzen in der Hüfte bald nachlassen. „Das operierte rechte Knie ist im Moment kurioserweise mein geringstes Problem.“

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