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Die Millionen-WM

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Bei der WM in Budapest wird insgesamt 1 Million Euro an Preisgeld ausgeschüttet. Für die frischgebackenen WeltmeisterInnen gibt’s einen Scheck über 20.800 €, für den Coach bleiben 5.200 Euro.

Am 1. Wettkampftag (Sonntag, 6.6.) setzten sich am Ende zwei AußenseiterInnen durch. In der Gewichtsklasse – 48 kg musste sich die Weltranglisten-Erste und Europameisterin Distria Krasniqi (KOS) im Semifinale Natsumi Tsunoda (JPN) nach 1:32 Minuten mit Ippon geschlagen geben und letztlich mit Rang 5 begnügen. Die 28-jährige Japanerin, nur Nummer 41 im IJF-Ranking und bei den Heimspielen in Tokio mit Sicherheit nicht dabei, hatte dann auch im Fnale gegen ihre 19-jährige Landsfrau Wakasa Koga das bessere Ende für sich.

Bei den Männern (-60 kg) gab’s für die Judo-Großmacht Japan hingegen nichts zu holen. Für den als Nummer eins gesetzten Weltranglisten-Leader Ryuju Nagayama war in Runde drei gegen Karamat Huseynov (AZE) ebenso frühzeitig Endstation wie für Landsmann  Genki Koga in Runde 2 gegen den Israeli Matan Kokolayev. Am Ende setzte sich mit dem Russen Yago Abuladze (Nummer 9 der Weltrangliste) ebenfalls ein Außenseiter durch und zwar einer, dem sie einen unkonventionellen, manchmal auch unschönen Kampfstil vorwerfen. „Ich hoffe, mein o-soto-otoshi hat Euch gefallen“, meinte der 23-Jährige augenwinkernd nach der Siegerehrung. Auch Yago Abuladze wird wie die Japanerin Tsunoda bei den Olympischen Spielen fehlen.

Insgesamt sind in Budapest 665 Judoka aus 118 Nationen am Start. In nicht weniger als 12 von 14 Gewichtsklassen ist die jeweilige Nummer 1 der Weltrangliste genannt. Die Laszlo-Papp-Arena in Budapest fasst bis zu 12.500 ZuschauerInnen. Für die WM sind pro Tag gerade 1.000 Fans zugelassen. Mit Maskenpflicht, versteht sich.

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