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Sogar die Hotelfamilie Heigl, im Jugendhotel Schlosshof in St. Johann, hält sich an die Judo Austria-Gesundheitsauflagen. Damit die 80 Judoka aus Deutschland, England, Schweden, Schweiz, Slowenien und Ungarn keinem unnötigen (Ansteckungs-) Risiko ausgesetzt sind, trotzdem auf das obligate Service zählen können. Regelmäßige PCR-Tests sind vorgeschrieben, externe Kontakte unerwünscht. Man bleibt unter sich – bis Sonntag.

Die Trainingspartner des ÖJV-Nationalteams sind hochkarätig – allen voran Olympiasiegerin, Ex-Weltmeisterin Tina Trstenjak (SLO/-63), Ex-Weltmeister Alexander Wieczerzak (GER), die Weltranglisten-Achte Anna Bernholm (SWE/-70) oder die Olympia-Dritte (von London 2012) Eva Czernoviczki (HUN). Insgesamt sieben Trainingseinheiten stehen bis Sonntag auf dem Programm.

„Je intensiver wir hier trainieren und Randoris absolvieren können, desto besser. Seit dem Grand Slam in Ungarn war gemeinsames Training auf Top-Niveau nur sehr eingeschränkt möglich“, meint Nationaltrainer Patrick Rusch. Nach Ende des Trainingslagers wird der Vorarlberger den rot-weiß-roten EM-Kader offiziell nominieren. Überraschungen sind nicht zu erwarten. „Wir sollten mit dem stärksten Team fahren können – d.h. mit Sabrina Filzmoser, Bernadette Graf, Michi Polleres, Shamil Borchashvili und Stephan Hegyi. Auch der derzeit noch am Rücken verletzte Lukas Reiter wird aller Voraussicht nach dabei sein.“ Sorgen macht sich Coach Patrick Rusch nur um Johannes Pacher: „Ich befürchte, dass wir Jo’s Ellbogenverletzung nicht mehr rechtzeitig hinbekommen.“ Die Erwartungen sind ambitioniert. Rusch: „Die Leistungen vom Grand Slam in Budapest sind für uns die Messlatte für Prag. Dann sollten wir auch das ein oder andere Mal am Podium vertreten sein.“

Die Hotel-Familie Heigl würde sich freuen. Wiedersehen garantiert!

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