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2020 war für sie ein „Seuchenjahr“. Jetzt ist Bernadette Graf nach einjähriger Krankheits- und Verletzungspause zurück und gibt in der New Sports Arena in Tiflis ihr IJF-World-Tour-Comeback. Ein Interview.

Headcoach Yvonne Bönisch streut Dir Rosen, sagt, sie freut sich auf Dein Comeback. Deine Trainingsleistungen waren zuletzt vielversprechend. Was sagst Du dazu?

Bernadette Graf: „Wenn sie das so sagt, macht mich das stolz und motiviert mich. Und ja, es stimmt, ich habe in den letzten Wochen im Training schon wieder eine recht gute Figur gemacht. Meine Corona-Infektion, die Knie- und Schulterverletzung sind vergessen bzw. ausgeheilt. Auch bei den Randoris, u.a. gegen die starke Kroatin Karla Prodan, konnte ich gut mithalten. Aber an einer Gegnerin will ich es nicht festmachen, das hat wenig Aussagekraft. Den Großteil der Athletinnen, die in Tiflis am Start sein werden, habe ich seit einem Jahr nicht mehr gesehen.“

Welche Erwartungen hast Du für Dein Comeback?

Graf: „Keine speziellen. Wie gesagt. Das letzte Jahr war richtig hart für mich. Wo ich wirklich stehe, wird sich in Tiflis zeigen. Ich bin froh, endlich wieder kämpfen zu können. Der Schock, im Februar noch nicht nach Tel Aviv mitfliegen zu können, saß richtig tief.  Wichtig ist, möglichst locker, d.h. ohne Druck, an die Sache heranzugehen. Tiflis ist für mich eine Standortbestimmung nach einem Jahr Wettkampfpause. Ein erster Schritt auf dem Weg zurück.“

Wie läuft die Zusammenarbeit mit Yvonne Bönisch?

Graf: „In Tiflis wird sie mich erstmals bei einem Turnier coachen. Ich bin schon gespannt. Bis jetzt lief die Zusammenarbeit richtig gut. Yvonne bringt viel Kompetenz und frischen Wind mit. Es macht richtig Spaß! Ich glaube, sie hat ein gutes Gefühl, wie sie mit AthletInnen im Wettkampf-Modus umgehen kann. Das ist ja doch eine sehr individuelle Geschichte.“

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