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Gleichberechtigt!

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ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch im „Gender-Talk“ zum Welt-Frauen-Tag am 8. März: „Dass das Thema Gleichberechtigung auch heute noch für Aufsehen und Diskussionen sorgt, habe ich bei den zahlreichen Reaktionen zu meiner Bestellung erfahren. Ich hätte mir ehrlich gesagt nicht gedacht, dass mein Engagement international so große Wellen schlägt. Und ich hätte auch nicht gewusst, dass ich weltweit der erste weibliche Judo-Headcoach bei einem nationalen Verband bin.“

Yvonne, wie gut haben es Frauen im Judo?

Bönisch: „Im Judo wird die Gleichstellung gelebt: Männer und Frauen haben je 7 Gewichtsklassen, auch im Preisgeld sind Frau/Mann gleichgestellt. Beim ÖJV haben wir mit Corina Korner eine Generalsekretärin, die die Geschäfte führt, ich bin für den TrainerInnen-Bereich letztverantwortlich. Dazu kommt AthletInnen-Sprecherin Sabrina Filzmoser. Aktuell wären 4 Frauen für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert. Also ich glaube, wir Frauen sind im Verband stark vertreten.“

Ist für Dich persönlich Gleichstellung ein Thema, mit dem Du oft konfrontiert wirst?

Bönisch: „Ich möchte mit Leistungen überzeugen bzw. mit meinem Charakter, aber nicht vorrangig, weil ich eine Frau bin. Ich glaube, da spreche ich für den Großteil der weiblichen Judoka.“

Wie stolz bist Du auf Deinen neuen Job?

Bönisch: „Ich habe als Trainerin mehr als zwölf Jahre auf diese Position hingearbeitet. Ich genieße die Herausforderung. Und die ersten Tage im neuen Amt waren extrem spannend. Der Job macht mir Spaß. Ein bisschen stolz bin ich auch. Aber letztlich zählen nur sportliche Erfolge.“

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