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Habt-acht!

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Noch eine Woche… Dann haben die ÖJV-Youngsters (2 Frauen, 8 Männer) die Grundausbildung hinter sich, beginnt für sie das „normale“ Leben als SportsoldatInnen. Nationalkader-Athlet Daniel Leutgeb erzählt, wie die 10 Jung-Bundesheer-Rekruten die ersten Wochen erlebten.

Daniel, wie sehr fühlst Du Dich schon als Sportsoldat?

Daniel Leutgeb: „Es ist für uns eine neue Situation. Wir gewöhnen uns langsam an die Tagesabläufe, die Bundesheer-Basics.  Ich kann für alle Judokas sprechen: Es macht uns Spaß, wir fühlen uns wohl. Wir sind hier, bei der Grundausbildung in Gratkorn bei Graz, insgesamt 68 neue Sport-Rekruten. Wir als Judokas sind die größte Gruppe. Das hilft beim Eingewöhnen – du hast eigentlich immer Unterstützung von einer Kollegin, einem Kollegen. Ich kenne zusätzlich auch noch ein paar Soldaten aus anderen Sportarten: Mit Tischtennis-Spieler Maciej Kolodziejczyk habe ich bei den Olympischen Jugendspielen in Buenos Aires ein Zimmer geteilt, jetzt sind wir wieder im Zimmer.“

Warum hast Du persönlich diesen Schritt eingeschlagen – Dich fürs Bundesheer beworben?

Leutgeb: „15 ÖJV-Athleten sind schon beim Heer. Heuer kommen gleich 10 neue dazu – so viel wie noch nie zuvor. Das sagt alles: Wir finden beim Bundesheer ideale Bedingungen vor, sind finanziell und sozial abgesichert und können uns zu 100 Prozent auf unseren Sport konzentrieren. Das ist definitiv eine Idealsituation. Ich bin sicher, dieser Schritt tut meiner persönlichen Sport-Karriere gut. Ich kann mich jetzt erstmals als Judo-Profi fühlen!“

Was war für Dich persönlich bislang beim Bundesheer die größte Herausforderung?

Leutgeb: „Ich als Superleichtgewichtler bzw. relativ kleiner Athlet hatte beim ersten 9-Kilometer-Marsch Probleme, mit dem Schritt der Großen mitzuhalten. Mit 25 Kilogramm Gepäck wandern zu gehen, war für uns natürlich eine neue Erfahrung. Noch dazu war es richtig heiß.“

Bleibt während der Grundausbildung auch Zeit für Judo?

Leutgeb: „Vormittags sind wir mit Bundesheer-Basics beschäftigt, am Nachmittag bleibt meistens auch Zeit für das normale Training, in der Regel war das Lauf- und Krafttraining. Das Judo-Training kam bislang noch zu kurz. Aber das wird sich schnell ändern, wenn wir die Grundausbildung hinter uns haben.“

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