12. August 2022

Blickrichtung Taschkent

Blickrichtung Taschkent
© Wolfgang Eichler

Die Judo-WM 2022 in Taschkent wurde von Ende Juli auf Anfang Oktober (6. – 13.10.) verschoben. Noch sind’s gut acht Wochen bis zum Saisonhöhepunkt des Jahres. Die Vorbereitungen laufen derweil schon auf Hochtouren. Samstagabend fliegt der WM-Kader zu einem einwöchigen Trainingsaufenthalt nach Papendal (NED).

Judo Austria wird in Usbekistans Hauptstadt voraussichtlich mit 6 Judoka vertreten sein: Katharina Tanzer (-48/SU Noricum Leibnitz/ST), Michaela Polleres (-70/JC Wimpassing/NÖ), Shamil Borchashvili (-81/LZ Multikraft Wels/OÖ), Wachid Borchashvili (-90/LZ Multikraft Wels/OÖ), Aaron Fara (-100/JC Wimpassing/NÖ) und Daniel Allerstorfer (UJZ Mühlviertel/OÖ). Das Trainingslager in den Niederlanden ist der Auftakt der heißen Vorbereitungsphase. Im Anschluss an Papendal fliegen Polleres, Borchashvili & Co. auch noch nach Valencia (ESP). Als TrainingspartnerInnen sind jeweils auch Lubjana Piovesana und Laurin Böhler (-63 bzw. -100/beide LZ Hohenems/V) mit von der Partie.

Headcoach Yvonne Bönisch bringt es auf den Punkt: „Das Olympiazentrum in Papendal ist ein Eldorado für den Top-Leistungssport. Niederlandes Olympia-Team ist mit 10 Sportarten vertreten, u.a. auch im Judo. Wir treffen auf Top-TrainingspartnerInnen, finden auf 160 Hektar, mitten in einem Wald bei Arnheim gelegen, ein ideales Umfeld vor, von der Ernährung über Unterkunft und medizinische Betreuung bis hin zu den Trainings- und Wettkampfhallen.“ Der Hauptfokus der sieben Trainingstage liegt auf den Randori-Einheiten. Bönisch: „Wir brauchen den Vergleich mit Weltklasseleuten, bevor wir bei den European Open in Oberwart noch einen letzte Standortbestimmung vor der WM haben.“


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