Roland darf für Paris planen

Die Nachricht war überfällig, heute traf sie im ÖJV-Büro in Wien ein. Österreichs top-gereihter IJF-Kampfrichter Roland Poiger wurde vom Internationalen Judoverband für die Paralympischen Spiele in Paris (28.08. – 08.09) als einer von insgesamt 12 Referees nominiert. Für den Burgenländer, hauptberuflich Amtsleiter in Oberwart, wird es nach Tokio sein bereits zweiter Einsatz bei den Paralympics sein. Er ist der erst dritte Österreicher, dem diese Ehre zuteil wurde.

„Das ist der Lohn für 23 Jahre harte Arbeit. Von 30.000 Referees bekommen gerade einmal 350 die Chance, auf internationaler Bühne tätig zu sein. Ich bin jetzt schon zum zweiten Mal im erlauchten Kreis der Top-28, die für Olympische und Paralympische Spielen nominiert werden“, freut sich der 46-Jährige.

Judo begleitet Roland Poiger schon sein ganzes Leben: 1983, im Alter von fünf Jahren, stand er erstmals auf der Matte, mit 18 Jahren absolvierte er die Landeskampfrichterprüfung. 2010 folgte dann auch die IJF-Kampfrichterprüfung und 2017 kam der erste WM-Einsatz in Chile. Im aktuellen IJF-Referee-Ranking wird er als Nr. 19 (Nr. 13 in Europa) geführt.

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