Erfolgslauf fortgesetzt

Laurin Böhler (-100/LZ Hohenems/V) präsentiert sich in diesem Jahr weiter in bestechender Form. Der 29-Jährige gewann – nach seinem Sieg vor zwei Wochen in Györ (HUN) – auch die European Open in Warschau (POL, 458 Judoka aus 37 Nationen). Im Finale bezwang der Vorarlberger, wie schon in Györ, den niederländischen Weltklasse-Mann Simeon Catharina (NED) mit Ippon nach einem Armhebel. „Laurin hat seine lange Verletzungs-Pechsträhne endgültig überwunden. Beeindruckend, wie souverän er seine heutigen fünf Kämpfe abgespult hat. Einen Top-Mann wie Catharina zweimal hintereinander zu bezwingen, sprich für sich. In dieser Form ist ihm auch beim Heim-Grand-Prix in Linz Anfang März ein Podiumsplatz zuzutrauen“, ist ÖJV-Sportdirektor Markus Moser überzeugt. Böhler ist damit seit nunmehr neun Kämpfen ungeschlagen. „Ich bin richtig stolz auf den heutigen Tag. Es lief für mich von Anfang bis Ende optimal. Jetzt bin ich sicher, dass ich auch wieder auf der World-Tour für Medaillen gut bin! Was mich selbst überrascht ist die Tatsache, dass ich jetzt immer mehr Kämpfe am Boden gewinne. Das war bislang eher eine Schwäche von mir.“

Damit noch nicht genug: Auch Movli Borchashvilli (+100/M&R Galaxy Judo Tigers/W) schaffte eine Wiederholung aus Györ, zog abermals ins Finale ein und holte erneut Silber. Moser. „Movli ist heute seinem Premierensieg auf European-Open-Ebene schon sehr nahe gekommen. Sein Gegner, der Franzose Amadou Meite, hatte schon zwei Strafen gekommen. Aber Movli griff weiter an, war der aktivere und bessere Kämpfer. Die Niederlage im Bodenkampf, nach Festhaltegriff, war unglücklich.“

Den heimischen Erfolg komplettierte Maria Höllwart (+78/ESV Sanjindo Bischofshofen) mit Bronze. In der Nationenwertung landete Judo Austria mit insgesamt vier Medaillen (2 x Gold – durch Samuel Gaßner/-73, Laurin Böhler/-100 – , 1 x Silber: Movli Borchashvilli/+100, 1 x Bronze: Maria Höllwart/+78) hinter Frankreich (4-2-6) und Italien (2-3-1) auf dem ausgezeichneten dritten Rang. Moser: „Mit vier Medaillen, zweimal davon in Gold, können wir sehr gut leben. Wir freuen uns auf den Heim-Grand-Prix in Linz (ab 8.3.).“

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