Erster Teilerfolg

Es kam wie insgeheim befürchtet: Für Österreichs drei Starterinnen war am 1. Tag des Grand-Slam-Turniers in Paris (FRA) jeweils gleich im 1. Kampf Endstation. Mit einer Überraschung durfte Neo-Österreicherin Lubjana Piovesana (-63/LZ Hohenems/V) spekulieren. Die 26-jährige Austro-Britin lag gegen die Weltranglisten-Zweite und Vize-Weltmeisterin Catherine Beauchemin-Pinard (CAN) mit Waza-ari voran, kassierte dann aber noch – nach insgesamt 1:46 Minuten Kampfzeit – das Ippon. „Es lässt sich leider nicht leugnen, dass Lulu zwei Jahre lang keinen Wettkampf auf internationalem Niveau absolviert hat. Sie hätte den Waza-ari-Vorteil eigentlich nicht mehr aus der Hand geben dürfen“, kommentierte ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch die Niederlage.

Magdalena Krssakova (-63/JC Sirvan/W) kassierte gegen Titelverteidigerin Nami Nabekura (JPN) nach 35-Sekunden eine Ippon-Wertung und schied damit ebenso vorzeitig aus wie Katharina Tanzer (-48/SU Noricum Leibnitz/ST) gegen Natasha Ferreira (BRA/2 Waza-ari-Wertungen, Kampfzeit: 2:54 Min.).

Am Sonntag ist in der Accor-Arena von Paris-Bercy noch der als Nummer 6 gesetzte Shamil Borchashvili (-81/LZ Multikraft Wels/OÖ) im Einsatz. 56 Starter sind bis 81 kg genannt – mehr als in jeder anderen Gewichtsklasse. Insgesamt kämpfen in Paris 520 Judoka aus 82 Nationen.

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