2. Feber 2024

Gutes Omen?

Von Freitag bis Sonntag geht in Paris-Bercy die 50. Grand-Slam-Turnier-Auflage, gleichzeitig auch eine Art Olympia-Generalprobe, in Szene. 621 Judoka aus 107 Nationen sind im Einsatz, darunter die französischen Superstars Clarisse Agbegnenou (-63) und Teddy Riner (+100). Österreichs-Top-Asse kommen nach Paris in erster Linie nur zum Trainingslager (ab Montag), einzig Wachid Borchashvili (-81) tritt beim Grand-Slam an (Samstag, 2. Wettkampftag).

„Die Auslosung hätte wesentlich schlimmer kommen können“, waren sich ÖJV-Sportdirektor Markus Moser und Nationalcoach Robert Krawczyk einig. Auch der 25-jährige Oberösterreicher gab sich gelassen: „Mit dem Los kann ich gut leben!“

In Runde eins wartet mit Kell Berliner (USA) die Nr. 80 der Weltrangliste, danach würde es der rot-weiß-rote WM-Siebente mit dem Kasachen Abylaikhan Zhubanazar zu tun bekommen. Die beiden trafen erst einmal aufeinander, im Vorjahr im Finale des Grand-Slams von Tiflis. „Damals habe ich gewonnen“, erinnert sich Wachid an seinen bislang einzigen Erfolg auf Grand-Slam-Word-Tour-Niveau.

„Damit Wachid in die Top-7 kommt, müsste er einen gesetzten Athleten, den Franzosen Alpha-Oumar Djalo, seines Zeichens EM-Dritter von Montpellier letzten November, schlagen. Das ist definitiv keine leichte Aufgabe, aber machbar“, glaubt Robert Krawczyk. „Ich fühle mich top in Form“, versichert Wachid Borchashvili. Samstag wissen wir mehr…


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