6. März 2026

Lob für Ziv & Marcus

Dass Gastgeber Österreich am ersten Wettkampftag des Oberösterreich-Judo-Grand-Prix in der Tips Arena (ab 17 Uhr) eventuell nicht im Finalblock vertreten sein würde, kam nicht ganz unerwartet. Dennoch zog Judo-Austria-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch eine nicht unzufriedene Zwischenbilanz. „Unsere Medaillenchancen kommen am Samstag und Sonntag. Heute hatten wir vorwiegend Nachwuchs-Athleten am Start. Für die ging es in erster Linie darum, erste Erfahrungen auf der World-Tour zu sammeln. Sehr positiv ist das Debüt von Ziv Sherer zu bewerten. Seine zwei Siege waren beachtlich, im dritten Kampf gegen den Zyprioten Christodoulides hat sich dann auch noch sein Routinemangel offenbart. Ziv fehlen Trainings und Wettkämpfe auf höchstem Niveau, diese Möglichkeiten wird er bei uns in den nächsten Monaten bekommen. Absolut positiv war auch der Auftritt von Marcus Auer – im Halbleichtgewicht bis 66 kg – zu bewerten. Er stand gegen den Olympia-Dritten Denis Vieru vor dem Sieg, konnte den Moldauer dreimal werfen – das spricht für sich. Vier Sekunden vor Schluss lief Marcus dann in einen Konter und schied aus. Das war ein Blackout. Schade, der Sieg wäre absolut im Bereich des Möglichen gewesen und dann wäre die Türe zum Finalblock schon sehr weit offen gestanden.“

Für Samstag gibt sich Snir-Bönisch mehr als optimistisch: „Wenn’s gut läuft, könnten wir mit Michaela Polleres, Samuel Gaßner und Bernd Fasching gleich drei Judoka im Kampf um die Medaillen haben. Zumindest eine Medaille sollte sich ausgehen.“


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