8. März 2026

Magere Ausbeute

Die gute Nachricht: Im Medaillenspiegel wird Österreich beim Heim-Grand-Prix in Linz unter den Top-10 landen – dank der Goldenen von Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ). Die schlechte: Alle anderen 40 ÖJV-Athlet:innen schieden vorzeitig aus und blieben unplatziert. Zum Vergleich: 2023 hatte Judo Austria neun Top-7-Platzierungen zu Buche stehen, im Vorjahr waren es deren sechs, 2024 immerhin auch vier.

„Der ein oder andere Umfaller ist verkraftbar, aber dass aus dem Nationalteam-Kreis so gut wie alle auslassen, das ist schwer zu akzeptieren“, resümierte Judo-Austria-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. Von der Kritik ausgenommen sind explizit alle U-21-Athlet:innen. „Für die gelten andere Maßstäbe – die Jungen sollen Erfahrungen sammeln und sich in Ruhe weiterentwickeln. Aber von unseren Top-Assen erwarten wir uns andere Auftritte bzw. zählbare Resultate.“

Mit 18 Aktiven reist Judo Austria am Montag zum fünftägigen Trainingslager nach Nymburk (CZE) – insgesamt werden 800 Athlet:innen aus 50 Nationen erwartet.


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