10. Juni 2022

Wieder zu Hause

Wieder zu Hause

Das dreimonatige Abenteuer „Forever Everest“ von ÖJV-Vizepräsidentin und Vorzeigeathletin Sabrina Filzmoser ist Freitag erfolgreich zu Ende gegangen. Sabrina Filzmoser ist wieder zu Hause in Wels, ab Montag sitzt die Oberösterreicherin wieder in der Polizei-Ausbildung.

Wie geht’s Dir am ersten Tag zurück in der Heimat?

Sabrina Filzmoser: „Prinzipiell sehr gut. Zum einen läutet alle fünf Minuten das Telefon, zum anderen kommt mir alles so perfekt, sauber und auch ein bisschen ungewohnt vor. Das liegt wahrscheinlich daran, dass ich doch mehr als 3 Monate in Asien war.“

Wie sehr ist die Besteigung des Mount Everest noch in Deinem Kopf?

Filzmoser: „Viele fragen mich: Was denkt man sich, wenn man am Dach der Welt steht? Bei mir war’s der 16. Mai, 6:25 in der Früh, Ortszeit. Also ich hatte noch genügend Zeit-Polster für den Abstieg. Das war gut. Ich hab‘ mir eigentlich nur ständig eingeredet, das Abenteuer ist noch nicht vorbei. Der Abstieg ist mindestens genauso gefährlich wie der Aufstieg, wenn nicht noch gefährlicher. Du bist mit Deinen Kräften am Ende, hast natürlich auch Sauerstoffmangel… Also ich musste beim Abstieg richtig ans Limit gehen.“

Welche Rolle hat Judo während Deiner Expedition gespielt, was war Dir besonders wichtig?

Filzmoser: „Die IJF hat das Projekt ja unterstützt, die haben auch sehr intensiv darüber berichtet. Das hat natürlich für die Außenwirkung geholfen. Rein emotional war der wichtigste und schönste Moment die Eröffnung der Everest Judo School auf 4.000 m. Wenn du in lauter glückliche Gesichter schaust, die Dankbarkeit spürst und erkennst, was wir dort in mehreren Jahren Vorarbeit erreicht haben, das macht mich einfach nur stolz. Judo ist ein durchaus wichtiger Teil des Lebens vieler Jugendlicher und Erwachsener im Everest-Tal. Sie sind unglaublich dankbar, das ist schön und wirklich berührend. Auch in Kathmandu, in den Waisenhäusern, hatten wir eine Vielzahl von Judo-Trainings. Auch dort ist zu sehen, wie sehr Judo von den Einheimischen angenommen wird.“

Wie schnell wird Dich jetzt der normale Alltag wieder einholen?

Filzmoser: „Am Montag trete ich wieder meinen Dienst bei der Polizei an, am Mittwoch geht’s in den Klub (zu LZ Multikraft Wels) zum Training.“


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