Nur noch vier Wochen bis zur vierten Auflage des Oberösterreich-Judo-Grand-Prix in Linz (6. – 8.3.): Die Vorbereitungen laufen im ÖJV-Büro längst auf Hochtouren – die wichtigsten Fakten, Neuheiten und Zahlen zum Grand-Prix 2026:
- Erstmals auf der IJF-World-Tour wird für die Aktiven ein sogenanntes „Mind Dojo – Dojo für die Seele“ angeboten. Das Pilotprojekt wurde von ÖJV-Vorstandsmitglied und IJF-Mental-Health-Officer Veronika Jakl initiiert. Unter „Mind Dojo“ versteht man eine Ruhe-/Komfortzone, die dazu dient, das psychische Wohlbefinden der Athlet:innen, Wettkampfrichter:innen – die unter großem Leistungsdruck stehen – bestmöglich zu unterstützen. Untersuchungen beweisen, dass psychische Probleme bei Spitzensportler:innen (und auch Referees) genauso häufig auftreten wie in der Allgemeinbevölkerung. Erwiesen ist auch, dass die entsprechenden Rahmenbedingungen Stress, Ängste und emotionale Überlastungen noch verstärken können. Die wichtigsten Merkmale des „Mind Dojo – Dojo für die Seele“ sind: ein ruhiger, einladender Raum abseits der öffentlichen Wettkampfbereiche – in unmittelbarer Nähe des Aufwärmbereichs für Athlet:innen, der für kurze Pausen, emotionale Regulierung, Erdung bzw. mentale Erholung zur Verfügung steht. Angeboten werden einfache, selbstgesteuerte Aktivitäten wie Selbstmassagegeräte, Lego-Steine und Malvorlagen. Geschultes Personal (Psychologen/-innen, Sicherheitsbeauftragte) steht für psychologische Betreuung/Hilfe zur Verfügung.
- Mit der Linzer Firma Kulinario wurde ein neuer Caterer verpflichtet. Leistungssportgerechte Menüs werden an allen drei Wettkampftagen angeboten. Menü-Beispiel für Freitag, 6. März: diverse Salate, Süßkartoffelsuppe mit Croutons, Greek Bowl – Hühner-, Rind-Gyros, Reis, Tomaten, Gemüse, Zzatziki, Oliven, Feta, Sacherschnitte, Apfelstrudel.
- Kommenden Montag, den 9. Februar, endet die Hotel-Bestellfrist, am 19. Februar schließt die Athlet:innen-Anmeldung. Bislang, per 5.2., sind 271 Nennungen aus 38 Nationen eingetroffen. Die bisherige Nennliste wird von der australischen Vorjahrssiegerin Aoife Coughlan, ihres Zeichens die Nummer 2 der Weltrangliste bis 70 kg, angeführt. Zum Vergleich: Linz war im Vorjahr – punkto Anmeldungen – mit 416 Judoka aus 52 Nationen das größte World-Tour-Event des Jahres noch vor den prestigeträchtigen Grand-Slams in Tiflis, Paris und Tokio.
- Gastgeber Österreich wird das ÖJV-Aufgebot erst nach den European Open in Laibach (SLO/14./15.2.) bekanntgeben. Für die Nationalteam-Mitglieder besteht Startverpflichtung.
- Das Gesamt-Preisgeld beträgt 100.000 US-Dollar. Für die 14 Gewichtsklassen-Sieger:innen gibt’s jeweils 3.000 Dollar (davon 600 $ für den Coach), auf die Zweitplatzierten warten jeweils 2.000 $ (Coach: 400), für Platz 3 werden 1.000 $ ausgezahlt (200 für den Coach).
- Einzel-Tickets sind um 25 Euro zu haben, ein 3-Tages-Pass kostet 50 Euro. VIP-Tickets gibt’s um 135 Euro (3-Tage: 360) – siehe judoaustria.at-Startseite.