8. Feber 2026

Medaillenchance

Fünf ÖJV-Judoka waren beim Grand-Slam in Paris (FRA/7./8.2.) am Sonntag im Einsitz, Bernd Fasching (-81/Galaxy Judo Tigers/W) schaffte es als einziger bis in den Finalblock (ab 17 Uhr). Der 24-jährige Wiener steht im Finale um Bronze, bekommt es mit dem als Nummer fünf gesetzten Kasachen Abylaikhan Zhabanazar zu tun (1. Kampf nach 17 Uhr, Matte 3). „Bernd war heute in allen seinen Kämpfen super fokussiert, hat sich zu 100 Prozent an die taktischen Vorgaben gehalten. Er hat sich diesen Platz im Finalblock mehr als verdient. Es wäre ihm zu wünschen, auch wenn er als Außenseiter gilt, dass er sich mit seiner ersten Grand-Slam-Medaille belohnt. Und Bernd ist bekannt dafür, vor großen Namen keine Angst zu haben, er hat schon einige Favoriten ausgeschaltet“, lobte ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. „Bernd zeigt heute eine unglaubliche Form, beeindruckend“, staunte Sportdirektor Markus Moser.

Bernd Fasching, im Vorjahr ÖJV-Judoka des Jahres, schaltete in der Vorrunde nacheinander Benedek Toth (HUN), Gabriel Falcao (BRA/7) und Kote Kapanadze (GEO) aus. Im Viertelfinale musste sich der Wiener der Nummer 7 der Weltrangliste, Yuhei Oino, in Paris als Nummer zwei gesetzt, mit Waza-ari geschlagen geben. Das Halbmittelgewicht gilt als die Gewichtsklasse mit der größten Leistungsdichte, in Paris waren heute nicht weniger als 50 Kämpfer am Start – soviel wie in keiner anderen Kategorie.

Die als Nummer acht gesetzte Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ) musste sich in Runde drei – trotz starker Leistung – Studentenweltmeisterin Rin Maeda (JPN) im Golden-Score mit Yuko geschlagen geben und blieb unplatziert.

© IJF/Emanuele Feliciantonio

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