7. März 2026

Polleres greift nach Gold

15 ÖJV-Judoka waren am Samstag, dem zweiten Wettkampftag, beim Oberösterreich-Grand-Prix in Linz im Einsatz. Am Ende schaffte es nur die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ) in den Finalblock. Die 28-Jährige, aktuell auf Rang 16 der Weltrangliste zu finden und in Linz als Nummer fünf gesetzt, setzte sich auf dem Weg ins Finale um Gold gegen Anna Skalska (CZE), Kelly Petersen-Pollard (GBR/4) und Samira Bock (GER) durch. Im Duell um den Tagessieg wartet Junioren-Weltmeisterin April Lynn Fohouo (SUI/2), zuletzt beim Grand-Slam in Paris Silbermedaillengewinnerin. Es ist das erste Aufeinandertreffen der beiden (9. Kampf nach 17 Uhr, live auf ORFSport+).

„Michi hat sich von Kampf zu Kampf gesteigert und ist total verdient ins Finale eingezogen. Sie hat die kleinsten Fehler ihrer Konkurrentinnen erbarmungslos ausgenützt“, betonte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser. „Ich bin überzeugt: Jetzt holt Michi Gold“, gab sich Präsident Martin Poiger optimistisch. Es wäre erst der zweite rot-weiß-rote Heimsieg beim OÖ-Grand-Prix – nach Shamil Borchashvili (-81) im Premieren-Jahr 2023.

Der ebenfalls gesetzte Bernd Fasching (-81/Galaxy Judo Tigers/W/7) musste sich in seinem Auftaktkampf Vusal Galandarzade (AZE) mit Ippon geschlagen geben und schied ebenso vorzeitig aus wie Comebackerin Magdalena Krssakova (-70/JC Sirvan) und Lokalmatador Samuel Gaßner (-73/UJZ Mühlviertel/OÖ).


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