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An einem Strang

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Über 40 Jahre lang arbeiteten der Judoclub Krems und die Union Raika Krems Seite an Seite. Nun kam es zur Wiedervereinigung: Beide Vereine fusionierten zum neuen Judozentrum Krems.

Die Vereinszusammenführung wurde erstmals 2016 angedacht, kurz nachdem Krems ein Stützpunkt des niederösterreichischen Landesverbandes geworden war und beide Klubs dadurch ihre Zusammenarbeit intensivierten. Zur konkreten Umsetzung ging man allerdings im coronabedingten Lockdown über, der von beiden Vorständen zur Einleitung der finalen Schritte genutzt wurde.

Die Fusion wurde letztlich im Rahmen einer gemeinsamen Generalversammlung der beiden ursprünglichen Vereine einstimmig beschlossen Jochen Schinkel ist der Obmann des neuen Clubs, Andreas Schlögl übt die Funktion des Sportlichen Leiters aus.

Die Vorteile liegen laut Schlögl auf der Hand: „Die Sportler haben nun ein Dojo, das 24 Stunden pro Tag und sieben Tage pro Woche zur Verfügung steht. Hinzu kommen Spitzentrainer für alle Altersklassen und eine Vielzahl möglicher Trainingspartner.“ Gleichwohl man auf diesen großen Pool an Trainingspartnern aufgrund des Covid-19-Präventionskonzepts erst zu einem späteren Zeitpunkt zurückgreifen wird.

Auch strukturell schont die Fusion die zur Verfügung stehenden Ressourcen, so können etwa im neuen Vorstand Synergien der bisher getrennt arbeitenden Vorstände genutzt werden.

Mit Schulbeginn starteten schließlich die ersten Anfängerkurse unter den neuen Bedingungen. Aufgrund der aktuellen Situation bittet das Judozentrum Krems um eine Vorab-Kontaktaufnahme. Details dazu finden sich auf der neuen Website.

Fotos: Judozentrum Krems/Jürgen Übl

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