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Claudia, du fehlst!

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Mittwoch, den 31. März, jährte sich der Todestag von Claudia Heill zum 10. Mal. Die Wienerin starb 29-jährig. „Claudia zählte mit Olympia-Silber von Athen und nicht weniger als fünf EM-Medaillen zu den erfolgreichsten heimischen Judoka der Geschichte. Sie hat unseren Sport über viele Jahre mitgeprägt, war nach ihrem Karriere-Ende auch als Nachwuchstrainerin tätig“, betont ÖJV-Präsident Martin Poiger.

Man schrieb den 17. August 2004: Bei ihrer Olympia-Premiere im Alter von 22 Jahren zählte die Junioren-Europameisterin von 1998 und Vize-Europameisterin 2001 in der Gewichtsklasse bis 63 kg nicht zu den Favoritinnen. Claudia Heill – seit Jugendjahren gecoacht von Damen-Bundestrainer Hubert Rohrauer – feierte vier Siege (gegen Ronda Rousey/USA mit Yuko, Sarah Clark/GBR mit Ippon, Hong Ok Song/PRK mit Waza-ari, Urska Zolnir/SLO mit Ippon durch Disqualifikation) und musste sich erst im Finale der favorisierten Japanerin Ayumi Tanimoto nach 1:19 Min. (Festhaltegriff) geschlagen geben. Die Silberne von Athen war erst die vierte Olympia-Medaille für den ÖJV, die erste bei den Frauen.

Vier Jahre später, bei ihrer zweiten Olympia-Teilnahme, unterlag Claudia Heill, von Knieproblemen geplagt, im Bronzekampf der Nordkoreanerin Won Ok-Im und belegte Rang fünf. Im Juni 2009 beendete die 8-fache Staatsmeisterin und 2-fache World-Tour-Siegerin ihre aktive Laufbahn und arbeitete als Nachwuchstrainerin im Leistungsmodell Südstadt. Martin Poiger: „Der Judoverband hätte noch viel mit ihr vorgehabt. Sie fehlt!“

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