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Der „Rekord-Sommer“

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Im Judozentrum Innsbruck haben Sommerkurse eine langjährige Tradition. Eine Trainings-Pause gibt’s normalerweise nicht, vom Corona-Lockdown abgesehen. So auch in diesem Jahr. Seit 10. Juli wird durchtrainiert. Überraschend: „Die TeilnehmerInnen-Zahlen sind so hoch wie noch nie“, staunt TJV-Präsident Martin Scherwitzl. Der Corona-Lockdown hat dem Trainingseifer der 450 Vereinsmitglieder nicht geschadet, im Gegenteil. „Im Moment zählen wir pro Training mindestens 25 Kinder bzw. 20 Erwachsene.“ Die Kinder-Vormittagskurse im August sind da noch gar nicht miteingerechnet. Im JZ Innsbruck zählt man insgesamt 1.000 Aktive in acht Sportarten. Das Gros machen die 450 Judoka aus. Eines gilt für alle. Scherwitzl: „Wer zum Sommertraining kommt, muss sich an unsere strengen Regeln halten. Von der Vor-Anmeldung bis hin zum Fiebermessen und Abstandhalten. Wettkämpfe sind derzeit noch untersagt, Trainingslager im Ausland ebenso. Lohn der strengen Auflagen: „Wir hatten bislang noch keinen positiven Fall. Alle sind fit“, freut sich der Landes- und Klubchef.

Nationalteam-Athletin Bernadette Graf wurde (im Rahmen der ÖJV-Trainingslager in Mittersill und St. Johann) besonders oft getestet. Bislang waren alle Routine-Kontrollen negativ. „Ich hoffe, es geht bei uns so weiter. Die Stimmung beim Training im Judozentrum könnte jedenfalls nicht besser sein“, lächelt die 28-Jährige. Martin Scherwitzl hört’s und nickt: „Für uns ist es bislang ein Rekord-Sommer!“

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