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Der Vorzeige-Athlet

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Er ist 23 Jahre alt und führt mit Jahresende 2020 die IJF-Weltrangliste in der Kategorie bis 81 kg an. Seit knapp 3 Jahren tritt er in der allgemeinen Klasse an, ist bereits Vize-Weltmeister und Ex-Europameister. Bei der EM in Prag reichte es zur Bronzemedaille. Sein Name: Matthias Casse (BEL). Aktueller Aufenthaltsort: St. Johann im Pongau. Gemeinsam mit Österreichs Nationalteam sowie Olympia-Startern aus Schweden, der Schweiz und Ungarn bereitet sich Belgiens größte Olympia-Hoffnung für Tokio aufs kommende World Judo Masters in Katar (11. – 13.1.) vor.

Insgesamt sind seit dem Stefanitag 100 AthletInnen aus acht Nationen (AUT – stellt mit 42 Judoka, 19 Frauen, 23 Männern, das größte Kontingent, BEL, KRO, SLO, SUI, SVK, SWE, UNG) im Jugendhotel Schlosshof in St. Johann „kaserniert“. Man bleibt in der Judo-Bubble, wird regelmäßig getestet, pro Tag stehen zwei ausführliche Randori-Sessions auf dem Programm. Nur das deutsche Frauen-Nationalteam musste aufgrund der strengen Lockdown-Regelungen der Bundesregierung kurzfristig absagen. An Top-TrainingspartnerInnen mangelt es für Österreichs Top-AthletInnen jedenfalls nicht. Neben Matthias Casse sind mit dem Ungarn Krisztian Toth (Nummer 6 im IJF-Ranking, – 90 kg) und Tommy Macias (SWE/Nr. 7, -73) noch zwei weitere Top-10-Judoka mit von der Partie. Insgesamt bereiten sich derzeit 14 Tokio-Fixstarter in St. Johann auf den ersten Saisonhöhepunkt im neuen Jahr vor.

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