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Kongress-Premiere

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Für ÖJV-Präsident Martin Poiger war es der erste IJF-Kongress in neuer Funktion. Der Burgenländer zählte in Budapest zu den ersten Gratulanten von IJF-Präsident Marius Vizer. Der 62-jährige Rumäne ist seit 2007 Präsident der  40 Mio. aktiven Judoka und wurde einstimmig für weitere vier Jahre gewählt. Nicht weniger als 55 Delegierte, darunter Martin Poiger, waren in der WM-Stadt vor Ort, der Rest stimmte online ab.

3 Fragen an Martin Poiger:

Wie hast Du Deinen ersten IJF-Kongress als ÖJV-Präsident erlebt?

Martin Poiger: „Die Stimmung war trotz strenger COVID-19-Regeln  durchaus gelöst. Judo ist die erste Kampfsportart, die den Re-Start nach der Pandemie geschafft hat. Unsere Präventionskonzepte für World-Tour, auch EM und WM funktionieren. Die Zahlen sprechen für uns: Wir haben in der IJF-Bubble so gut wie keine positiven Fälle. Bei der am Sonntag beginnenden WM in Budapest gehen 665 Judoka aus 118 Nationen an den Start. Das professionelle Judo funktioniert.“

Was gibt es zur Wiederwahl von Marius Vizer zu sagen?

Poiger: „Es war letztlich nur eine Formsache, aber er war sehr gerührt. Seine Bilanz der letzten 15 Jahre kann sich sehen lassen. Die IJF World Tour ist zur internationalen Marke aufgestiegen.“

Welche Erwartungen hast Du als Präsident für die am Sonntag beginnende WM in Budapest?

Poiger: „Eine Medaille ist möglich, aber kein Muss. Yvonne Bönisch traut gleich mehreren AthletInnen eine Top-3-Platzierung zu. Aber wir haben seit 2010 keine WM-Medaille mehr gewonnen und letztlich zählen heuer die Olympischen Spiele in Tokio mehr. Wir würden eine Medaille mit Handkuss nehmen. Aber wenn sie nicht passiert, ist es definitiv keine Katastrophe. Es ist schön zu sehen, wie hart unsere Top-Asse unter Olympiasiegerin Yvonne Bönisch arbeiten. Das wird spätestens bis Olympia 2024 in Paris Früchte tragen.“

 

 

 

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