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Magda online

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„Ich freue mich schon“, sagt Magdalena Krsssakova. Dienstag (16.3.), ab 18.30, steht die Vize-Europameisterin online für Fragen zur Verfügung. ÖJV-Sportdirektor Markus Moser gibt den Moderator und eröffnet den Frage-Reigen. Mehr als 70 ÖJV-Follower haben sich bereits angemeldet. JUDO AUSTRIA bat die 27-jährige Wienerin zum „Vorgespräch“.

Magda, was erwartet uns am Dienstag?

Magdalena Krssakova: „Hoffentlich ein intensiver, interessanter Online-Talk mit Markus. Wenn ich mir was wünschen darf: Möglichst viele TeilnehmerInnen und direkte Fragen an mich. “

Was möchtest Du in dem Online-Workshop vermitteln – was ist Dir besonders wichtig?

Krssakova: „Dass es gefühlt noch gar nicht lange her ist, dass ich 18 und bei Nachwuchsturnieren am Start war. Wie viele,  die sich für Dienstag angemeldet haben. Mein Weg, meine Erfolge – das ist nichts, was sich nicht mit entsprechendem Ehrgeiz & Training erreichen ließe. Wer Judo liebt, der kann auch richtig gut werden. Bei mir hat’s ganz schön lange gedauert, bis mir klar wurde, dass ich Leistungssportlerin werden möchte. Ja, ich bin zielstrebig, will zu den Besten in meiner Gewichtsklasse gehören. Und mittlerweile weiß ich, dass ich das schaffen kann. Der Vize-EM-Titel war ein erster Schritt, Olympia in Tokio im Sommer ist der nächste… Ich würde mich freuen, wenn sich viele NachahmerInnen finden!“

Du wirst u.a. auch drei Lieblings-Techniken (vor-) zeigen. Welcher Wurf fällt Dir spontan als erster ein?

Krssakova: „Tani-otoshi. Den hab‘ ich zuletzt ein paar Mal erfolgreich eingesetzt. Zum Beispiel bei der EM in Prag gegen Martyna Trajdos oder beim Masters in Doha gegen die Holländerin Juul Franssen.“

Wie leicht oder schwer haben es Frauen im Judo? Wie weit ist mit der Gleichberechtigung?

Krssakova: „Im Judo spielt es eigentlich keine Rolle mehr, ob Du Frau oder Mann bist – du bekommst deine Chancen. Ich persönlich finde es cool, dass bei den Olympischen Spielen in Tokio erstmals Gleichheit herrscht: Je 193 Frauen und Männer werden in jeweils 7 Gewichtsklassen antreten. In Rio 2016 waren es noch 233 Männer und 153 Frauen. Auf der World Tour, bei EM und WM werden wir seit längerem gleich behandelt – auch beim Preisgeld. Das gefällt mir!“

 

Anmeldungen – siehe Button Online-Workshops (rechts)

 

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