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Neues Prunkstück

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Eines der modernsten Dojos Österreichs entsteht derzeit in Rauris. Auf einer Mattenfläche von 225 Quadratmetern werden schon bald die kleinen und großen Asse der JU Raika Pinzgau ihre Judokünste zelebrieren.  

Dem ersten Training im neuen Zuhause – es soll noch Mitte September stattfinden – fiebert Rupert Riess voller Vorfreude entgegen. „Für unseren Verein ist das neue Dojo etwas Einmaliges.“ Mit Glaselementen versehene Wände, ein eigener Aufenthaltsraum für die mitfiebernden Eltern und ein hochmoderner Kraftraum runden die Anlage ab. Detail am Rande: Der Unterboden wurde von jener Firma eingerichtet, die auch bei den Olympischen Spielen in Tokio zum Zug kommt.

Die Finanzierung wurde gemeinsam mit Land und Gemeinde gestemmt, einen beträchtlichen Betrag hat der Verein auch selbst hineingesteckt. Eine Investition, die jeden Cent wert ist, weiß Riess. „Damit schaffen wir für den Ort eine moderne Sportanlage, die für alle Generationen einen Mehrwert bringt“. Denn neben der ohnehin seit Jahrzehnten praktizieren Nachwuchsarbeit, plant Riess auch Trainings für die Generation 55+. „Damit gilt wirklich keine Ausrede mehr, dass es keine Möglichkeiten zur sportlichen Betätigung gäbe“, erklärt der Obmann der JU Raika Pinzgau mit einem Augenzwinkern.

Wie alle anderen Vereine sind selbstverständlich auch die Rauriser mit den coronabedingt geänderten Bedingungen konfrontiert gewesen. Der Zuspruch für die Trainings sei mittlerweile aber insbesondere bei den Kindern wieder sehr hoch. „Es gibt nach dieser schwierigen Phase im Frühjahr einfach einen gesteigerten Bewegungsdrang. Wir haben deshalb auch erstmals überhaupt den ganzen Sommer durchtrainiert – Fiebermessen inklusive“, so Riess. Zwei bis dreimal arbeitet nun auch die Bundesliga-Mannschaft wieder an ihrer Form. Im Oktober sollen dann die ausgefallenen Gürtelprüfungen nachgeholt werden.

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