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Sieg vor Augen

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Aaron Fara (-100) stand beim Grand Slam in Kasan (RUS) vor seinem ersten Sieg gegen Miklos Cirjenics. Der Ungar, die Nummer 28 der Welt, hatte nach wenigen Sekunden bereits 2 Shidos ausgefasst. Der 23-jährige Niederösterreicher dominierte den Griff und kontrollierte den Kampf. ÖJV-Headcoach Yvonne Bönisch klatschte am Rand der Matte Beifall. Die zwei Niederlagen gegen Cirjenics schienen vergessen. Doch dann passierte Fara im Bodenkampf ein schwerer Schnitzer. Der Ungar setzte – als die Gefahr eigentlich schon gebannt schien – mehrmals zum Würgegriff an und kam durch. Der sicher geglaubte Erfolg war mit einem Schlag dahin. Stattdessen gab’s im 3. Duell die 3. Niederlage.

„Richtig bitter. Aaron hat bis zu diesem Zeitpunkt alles richtig gemacht. So ein Fehler darf einem Olympia-Kader-Athleten eigentlich nicht passieren. Die Niederlage ist deshalb richtig bitter“, resümierte ÖJV-Sportdirektor Markus Moser. „Auch weil die weitere Auslosung eigentlich machbar gewesen wäre.“ Wie schon Sabrina Filzmoser am Mittwoch verpasste auch Aaron Fara die Gelegenheit beim 5. und letzten Grand Slam vor Olympia wertvolle Weltranglisten- und Olympia-Qualifikationspunkte zu sammeln.

Die Weltmeisterschaft in Budapest (6. – 13.6.) bleibt vor Ablauf der Olympia-Qualifikationsfrist die letzte Hoffnung. Noch sind bis zu 2.000 Zähler zu vergeben, bleibt Fara die theoretische Chance, in buchstäblich letzter Sekunde das Tokio-Ticket zu fixieren.

Grand Slam, Kasan (RUS), Freitag, 3. und letzter Wettkampftag, -100 kg, 1. Runde: Aaron Fara (JC Wimpassing/NÖ) – Miklos Cirjenics (HUN) Ippon-Niederlage nach 1:48 Min. (Aufgabe nach Würgegriff) – damit unplatziert.

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