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Judo Austria & das Österreichische Dan-Kollegium (ÖDK) setzen auf den Arbeitsdrang der acht Fach- Referate. Der neue ÖJV-Vorstand ließ im Rahmen der „Strategie 2024“ ein umfangreiches sportliches Gesamt-Konzept ausarbeiten und baut auf „frischen Wind“ u.a. in Form von neuen Referatsleitern bzw. -stellvertretern. Judoaustria.at nützt die nächsten Wochen und Monate, um die Arbeit der einzelnen Referate bzw. die handelnden Personen näher zu beleuchten. Den Anfang macht das Ausbildungsreferat – geführt von Klaus-Peter Stollberg und Christian Pfleger.

SERIE – DIE ÖJV-REFERATE, Folge 1 – Ausbildungsreferat:

Der Schritt lag auf der Hand: „Klaus-Peter Stollberg ist für uns ein Glücksfall. Wir sind froh, dass er ohne zu zögern zugesagt hat. Er ist ein Mann der Praxis, der aber auch über das nötige theoretische Wissen verfügt. Er hat Judo Austria in den letzten 30 Jahren entscheidend mitgeprägt“, sagen Ali Gmeiner und Thomas Stückler, Technische Direktoren des ÖJV.

„Coach Stolli“ ist seit mittlerweile drei Jahrzehnten aus der rot-weiß-roten Judo-Community nicht mehr wegzudenken. Als Aktiver holte er für die DDR in den 80er-Jahren eine WM- und zwei EM-Medaillen. Durch den Olympia-Boykott der DDR konnte er 1984, obwohl qualifiziert, nicht an den Olympischen Spielen in Los Angeles teilnehmen. Nach Ende seiner Leistungssport-Karriere absolvierte er an der Deutschen Hochschule für Körperkultur in Leipzig seine Diplom-Trainer-Ausbildung. 1992 holte ihn ÖJV-Sportdirektor und Landsmann Hans Müller-Deck nach Österreich.

„Wir haben viele Ideen und setzen auf Teamwork. Ich will keine One-Man-Show sein, habe mit Christian Pfleger einen jungen, engagierten Kollegen gefunden. Wir ergänzen uns sehr gut. Er bringt frischen Wind, neue Perspektiven“, betont Klaus-Peter Stollberg, der aktuell als ÖJV-Bundesstützpunktleiter in Linz eingesetzt ist.

Die wichtigsten Ziele von Klaus-Peter Stollberg und Christian Pfleger für 2021:

  • Neu-Konzeptionierung und Vereinheitlichung der Übungsleiter-Ausbildung
  • Vermehrte Einbindung der Ausbildungsreferenten der neun Landesverbände
  • Aufbau eines Trainer-Lizenzwesens, Erstellung einer ÖJV-Trainerdatenbank
  • Ausschreibung des neuen Instruktoren-Kurses, Überarbeitung der Unterlagen, Neu-Orientierung

„Spätestens nach Ostern wollen wir uns mit den Ausbildungsreferenten der Landesverbände persönlich zusammensetzen. Wir hoffen, die aktuelle COVID-19-Situation lässt das zu. Dann können wir richtig loslegen“, hofft Christian Pfleger. Die ersten Pläne und Ideen des ÖJV-Ausbildungs-Duos sind längst niedergeschrieben.

 

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