26. Oktober 2014

WM-Rang sieben für U21-Herren

Marko-bubanja-griff-520x250Österreichs Herren-Mannschaft belegt zum Ende der U21-WM in Fort Lauderdale (USA) den siebten Platz. Nach 3:2-Sieg über die USA (3:2) muss sich die rot-weiß-rote Auswahl Georgien und Korea jeweils mit 1:4 geschlagen geben.


Nach der enttäuschenden Einzel-Vorstellung herrschte im rot-weiß-roten Lager die „Jetzt erst recht“-Mentalität, die für einen guten Start in die Team-Konkurrenz sorgte. Gegen die Hausherren führten Lukas Reiter (bis 66 kg) und U18-Kämpfer Christopher Wagner (bis 73) mit zwei Siegen bereits eine Vorentscheidung herbei. Es folgte jedoch ein Abweichen von der Marschroute, als Marko Bubanja (bis 81) und Laurin Böhler (bis 90) ihre Partien abgaben. Max Hageneder (über 90) zeigte sich davon aber wenig beeindruckt und fixierte durchaus souverän den 3:2-Endstand.


„Sensation war möglich“


Im Viertelfinale folgte mit Europameister Georgien ein großer Brocken. Österreich präsentierte sich dennoch stark, verkürzte nach zwei Niederlagen in Person von Bubanja mittels Festhalter auf 1:2. Der Favorit zog jedoch durch einen weiteren Sieg bis 90 kg uneinholbar auf 3:1 davon.


Im Schwergewicht lag Hageneder gegen Turam Tushishvili, dem er im Einzel am Vortag unterlegen war, bereits mit einer Waza-ari-Wertung in Führung, wurde letztlich aber noch Ippon (O-soto-maki-komi) geworfen – Endstand 1:4. „Da wäre eine Sensation möglich gewesen“, meinte das Trainer-Team rund um Patrick Rusch und Ernst Hofer. „Es fällt unseren Burschen aber noch schwer, eine taktische Linie bis zum Ende durchzuziehen. Es ist noch ein weiter Weg.“


In der Trostrunde folgte mit Korea eine weitere Judo-Großmacht, gegen die Hageneder für den rot-weiß-roten Ehrenpunkt sorgte. Das Video vom Ippon des Kirchhamers siehst du unten (ab 3:52:45).


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