14. Mai 2022

Der Neue ist da!

Der Neue ist da!

Judo Austria darf ein bisschen stolz sein: Robert Krawczyk, 44, Ex-Europameister, WM-Dritter, Erfolgscoach in Belgien, absolviert seine erste Dienstreise als ÖJV-Nationalcoach im Trainerteam von Yvonne Bönisch. Der Pole fährt am Montag mit ins fünftägige Traininglager nach Lignano (ITA) und trifft dort erstmals auf Michaela Polleres, Magdalena Krssakova, Shamil Borchashvili & Co.

Robert, was weißt Du schon über Österreichs Top-Judoka?

Robert Krawczyk: „Ich kenne alle nur von der IJF-World-Tour, vom Sehen. Ich freue mich darauf, das Olympia- und Nationalteam in der kommenden Woche in Lignano endlich näher kennenzulernen. Ich freue mich auf die Zusammenarbeit, kann es kaum erwarten, loszulegen. Ich habe zuletzt nur zeitweise als Klubcoach in Polen gearbeitet. Mein Hauptjob war, meine Promotion an der Hochschule in Danzig fertigzustellen. Ich bin froh, ab sofort wieder Vollzeit-Trainer sein zu können.“

Was hat Dich dazu bewogen, den Nationalcoach-Posten in Österreich anzunehmen?

Krawczyk: „Präsident Martin Poiger und Sportdirektor Markus Moser waren seit Monaten mit mir in Kontakt, sie haben mir zu jeder Zeit das Gefühl gegeben, dass ich die beste Wahl für den Job bin, dass einer wie ich, mit meiner Erfahrung, im Team noch gut Platz hätte. Dazu kam: Österreichs Erfolge bei der WM in Budapest und bei den Olympischen Spielen in Tokio im letzten Jahr waren bemerkenswert. Die Ziele sind ehrgeizig: Österreich soll bei den Spielen in Paris 2024 die Erfolge von Tokio bestätigen bzw. im Idealfall die Qualifikation im Mixed-Team-Bewerb schaffen. Das ist ein zugegebenermaßen ehrgeiziges Ziel, aber machbar.“

Was weißt Du über Headcoach Yvonne Bönisch, hattet ihr schon Zeit, die Trainingspläne im Detail durchzugehen?

Krawczyk: „Ihre Erfolge sprechen für sich, was sie seit Amtsantritt letztes Jahr geleistet hat, kann sich sehen lassen. Ich bin sicher, von der Arbeit mit ihr profitieren zu können. Ich bin gleichzeitig aber auch überzeugt, meinen Teil zum Erfolg des Teams beitragen zu können. Ich profitiere wie Yvonne davon, früher selbst Weltklasse gewesen zu sein. Unsere Ansichten über Leistungssport und -Judo sind – soweit ich das bis jetzt beurteilen kann – mehr oder weniger deckungsgleich. Ich freue mich auf die erste gemeinsame Trainingswoche.“


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