29. Juli 2022

Eine Chance bleibt noch...

Eine Chance bleibt noch...
© Wolfgang Eichler

Mit dem 4. Wettkampftag der Europäischen Olympischen Jugendspiele (Englisch: European Youth Olympic Festival, kurz: EYOF) in Banská Bystrica (SVK) gingen die Judo-Einzelbewerbe zu Ende. Österreichs neunter und letzter Starter, Hubert Illmer (-100/ESV Sanjindo Bischofshofen/S/2) musste sich (ohne Sieg) mit Rang 7 zufrieden geben. Der 18-jährige Salzburger unterlag im Viertelfinale dem späteren Finalisten Francesco Basso (ITA) ebenso mit Ippon wie in der Hoffnungsrunde dem Armenier Erik Saghatelyan. „Hubert war im 2. Kampf gegen den Armenier der klar aktivere und bessere Kämpfer. Die Niederlage nach Festhaltegriff war definitiv unglücklich“, analysierte Nationaltrainer Martin Grafl.

Samstag steht in der Slowakei der abschließende Mixed-Team-Bewerb auf dem Programm. Pro Kampf wird in sechs Gewichtsklassen (Mädchen: -52 kg, -63 kg, + 63 kg/Burschen: -66, -81, +81) gekämpft. Insgesamt 22 Nationen haben genannt, Österreich bekommt es in Pool A in Runde eins mit Israel zu tun. Martin Grafl: „Das ist eine harte, aber durchaus lösbare Aufgabe.“ Im Falle eines Sieges würde man im Viertelfinale voraussichtlich auf Team-Europameister Ukraine treffen. Mit folgender Aufstellung ist zu rechnen: -52: Larissa Sickinger (Judogym Salzburg/S), -63: Lisa Tretnjak (SU Noricum Leibnitz/ST), +63: Elena Dengg (ESV Sanjindo Bischofshofen/S); -66: Alexander Kaserer (Askö Bad Ischl/OÖ), -81: Ronald Pröll (UJZ Mühlviertel/OÖ) oder Issa Naschcho (LZ Multikraft Wels/OÖ), +81: Hubert Illmer (ESV Sanjindo Bischofshofen/S).


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