25. Juli 2022

Mission Medaille

Mission Medaille
© Wolfgang Eichler

LeichtathletInnen, SchwimmerInnen legten schon am Montag los. Für Österreichs Nachwuchs-Judoka beginnt beim European Youth Olympic Festival (kurz EYOF, auf Deutsch: Europäische Olympische Jugendspiele – 3.000 AthletInnen aus 48 Nationen, 10 Sportarten) im slowakischen Banská Bystrica der Ernst des Lebens erst am Dienstag. Insgesamt stehen fünf Wettkampftage (4 Tage Einzel-Kategorien, 1 Tag Mixed-Team) auf dem Programm. Für die Judobewerbe haben 302 Aktive aus 43 Nationen genannt.

Judo Austria hat 9 Judoka nominiert, alle sind gesetzt: Mädchen (5), Dienstag, -44 kg (8 Starterinnen): Tanzila Muntsurova (Askö Reichraming/OÖ/18 Jahre, als Nummer 2 gesetzt), -48 (12): Ronja Harrer (JZ Rapso Linz/OÖ/17/2), Mittwoch, -52 (24): Larissa Sickinger (Judogym Salzburg/S/18/4), Donnerstag, -63 (23): Lisa Tretnjak (SU Noricum Leibnitz/ST/17/6), -70 (22): Elena Dengg (ESV Sanjindo Bischofshofen/S/17/7); Burschen (4), Mittwoch, -66 (26): Alexander Kaserer (Askö Bad Ischl/OÖ/18/3), -73 (29): Issa Naschcho (LZ Multikraft Wels/OÖ/18/8), Donnerstag, -81 (31): Ronald Pröll (UJZ Mühlviertel/OÖ/16/6), Freitag, -100 (9): Hubert Illmer (ESV Sanjindo Bischofshofen/S/2).

„In Baku gab’s erstmals seit langer Zeit weder eine Medaille noch eine Platzierung. Diesmal erwarten wir uns in jedem Fall wieder zumindest eine Medaille und eine weitere Top-7-Platzierung. Vielleicht drängt sich auch noch wer für die Junioren-EM in Prag auf“, meint ÖJV-Sportdirektor Markus Moser. „Generell gilt: Unsere AthletInnen sollen in erster Linie olympische Luft schnuppern und Spaß haben. Für viele sind die Jugendspiele eine Initialzündung für die weitere Leistungssportkarriere. Wer einmal olympische Luft schnuppert, will das im Normalfall wieder tun, am besten später bei traditionellen Olympischen Spielen.“

Nur ein Beispiel aus dem Judo: Schwergewichtler Stephan Hegyi, 24, hat 2015 EYOF-Gold in Tiflis geholt. 2021 war er Olympia-Teilnehmer in Tokio. Die letzte Judo-EYOF-Medaille für Österreich gab’s 2017 in Györ (HUN) durch Samuel Gaßner (-60/UJZ Mühlviertel/OÖ).

Foto-Copyright: ÖOC/GEPA Pictures

© Wolfgang Eichler

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