7. März 2026

Michi nicht zu schlagen!

Michaela Polleres (-70/JC Wimpassing/NÖ), als Nummer fünf gesetzt, sicherte sich beim Heim-Grand-Prix in Linz die Goldmedaille. Die 28-Jährige schlug im Finale um Gold Junioren-Weltmeisterin April Lynnn Fohouo (SUI/2) im Golden Score mit Ippon (nach Uchi-mata/Hüftwurf). Es war der dritte Grand-Prix-Sieg für Polleres (nach Taschkent und Cancun 2018) und der insgesamt siebente auf der World-Tour.

„Die Stimmung in der Halle war unglaublich, sie haben meinen Namen gerufen, meine Familie, meine Freunde und viele Kollegen vom Klub waren da. Es ist ganz speziell vor eigenem Publikum zu siegen – noch dazu nach der langen Pause und ich bin stark verkühlt. Im ersten Kampf habe ich mir noch schwer getan, aber dann ist es immer besser geworden,. Im Finale war ich sehr gut eingestellt, habe nur darauf geachtet, dass sie nicht ihre Spezialtechnik, O-soto-gari, anbringen kann. Das hat gut funktioniert. Ich war die stärkere Kämpferin, der Sieg war nur eine Frage der Zeit“, strahlte Michaela Pollers nach ihrem Finalerfolg.

Auf dem Weg ins Finale schaltete die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Anna Skalska (CZE), Barbara Timo (POR), Kelly Petersenb Pollard (GBR) und Samira Bock (GER) aus. Nur im Finale musste Polleres ins Golden-Score (Netto-Kampfzeit: 4:16 Minuten).

„Es ist beeindruckend, wie gut Michi heute gekämpft hat. Es ist erst ihr drittes Turnier nach mehr als einjähriger Wettkampfpause und verkühlt war sie auch noch. Das kann nur eine Ausnahmeathletin wie Michi. Gratulation“, lobte ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. „Ihr Auftritt war unglaublich souverän, sie hat Fohouo regelrecht dominiert und kontrolliert“, staunte Sportdirektor Markus Moser.

© GEPA Pictures/Christian Moser

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