1. März 2026

So ein Tag, so wunderschön...

Der 2. Wettkampftag beim Jugend-Europacup im kroatischen Porec hätte aus österreichischer Sicht fast nicht besser laufen können: Selina Wögerer (-70/Fairdrive Leonding/OÖ/1) und Felix Scheiber (-90/PSV Salzburg – Judo/S/2) holten Gold, Michaela Höllwart (+70/JC Sanjindo Salzburg/S/1) sicherte sich die Bronzemedaille. Damit haben die drei Medaillengewinner:innen auch allesamt – nach nur zwei Qualifikationsturnieren – die EM- und WM-Norm erbracht. Damit nicht genug: Bleona Rama (-63/Askö Reichraming/OÖ/4) belegte Rang fünf, Emma Filzwieser (-70/Judoteam Zeltweg/ST) wurde Siebente. Im Medaillenspiegel landete Österreich mit den drei Podiumsplätzen von heute unter 29 Nationen auf Rang fünf.

Selina Wögerer, in Samorin zuletzt im Gold-Finale mit Yuko denkbar knapp unterlegen, wurde ihrer Favoritenrolle als Nummer eins absolut gerecht, setzte sich in allen vier Kämpfen jeweils mit Ippon durch. Im Semifinale gegen Diana Samoiliuk (UKR) und im Finale um Platz eins gegen Tijana Zivanovic (SRB) musste die 16-jährige Obeösterreicherin jeweils ins Golden Score.

Für Felix Scheiber war es ein wahrlich perfekter Tag: Der 16-jährige Salzburger gewann alle seine fünf Kämpfe vorzeitig mit Ippon, im Viertelfinale und Semifinale schaltete er die Georgier Nikoloz Varsimashvili und Nika Niguriani (6) jeweils mit Festhaltegriff aus, im Finale gegen Nicolo Signorini (ITA/5) gelang ihm die entscheidende Ipponwertung – nach Sumi-gaeshi (Selbstfalltechnik) – nach gerade einmal 48 Sekunden. Insgesamt stand Felix in den fünf Kämpfen nur 9:07 Minuten (Netto-Kampfzeit) auf der Matte.

Michaela Höllwart musste sich im Semifinale der späteren Siegerin Lucia Pavic (SRB/4) mit Waza-ari geschlagen geben. Im Duell um Bronze besiegte die 16-jährige Pongauerin Stela Market (CRO) mit einer Hebeltechnik.


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