Seit Montagnachmittag läuft in der Tips Arena in Linz der Aufbau für den OÖ-Judo-Grand-Prix am kommenden Wochenende (6. – 8.3.), gleichzeitig sind auch die ersten der 62 Nationen, darunter Japan, Australien und Frankreich, in Oberösterreichs Hauptstadt eingetroffen. Donnerstagmittag, rechtzeitig für die Auslosung der 14 Gewichtsklassen muss die Halle wettkampfbereit sein, Donnerstagabend ist die Abwaage für den ersten Wettkampftag angesetzt.
Aktuell sind gut 40 Personen in der Halle engagiert, am Wochenende werden es gut 250 sein, darunter 172 Volunteers, 16 mehr als im letzten Jahr. „Im ersten Jahr, 2023, haben wir zu Beginn noch die Matten falsch aufgelegt – ein Fehler, der uns nur einmal passiert sind. Die Handgriffe sind eingespielt, die meisten von uns waren bei allen drei OÖ-Grand-Prix-Auflagen mit dabei – alles läuft wie am Schnürchen“, freut sich OK-Chef Manfred Reisinger.
502 Judoka aus 62 Nationen sind fürs Wochenende akkreditiert. „Linz genießt einen sehr guten Ruf, das wirkt sich auch aufs Teilnehmerfeld aus. Wir haben jede Menge Olympiasieger, Weltmeister und mit Abiba Abuzhakynova aus Kasachstan auch eine Weltranglisten-Erste am Start (-48 kg). Im Superleichtgewicht der Frauen sind drei Athletinnen aus den Top-10, drei weitere aus den Top-20 am Start. Das kann sich sehen lassen. Es wird auch heuer wieder, bei der vierten OÖ-GP-Auflage, absolutes Weltklasse-Judo in Linz geboten“, verspricht Judo-Austria-Präsident Martin Poiger. „Bei uns im Team ist die Vorfreude riesig, der Heim-Grand-Prix bietet für unser Nationalteam Gänsehautmomente en masse, Familie und Freunde sind auf der Tribüne, die Stimmung ist richtig gut und die Rahmenbedingungen stimmen“, schwärmt Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. Fünf Medaillen hat der ÖJV in den ersten drei Jahren beim Heim-GP errungen. „Wenn heuer zwei weitere dazu kommen, können wir sehr zufrieden sein. Der Altersdurchschnitt unserer Truppe liegt bei 24,7 Jahren, der Generationswechsel läuft und mit Lubjana Piovesana und Elena Dengg fehlen zwei heiße Eisen. Allzu hohe Erwartungen sind aktuell noch nicht angebracht.“
Donnerstag, um 13 Uhr, steigt im Olympiazentrum das Abschlusstraining der Österreicher:innen. Eine Stunde später geht dann die Auslosung in Szene. Yvonne Snir-Bönisch: „Dann lässt sich schon ein bisschen mehr sagen, was unsere Erfolgschancen für die drei Wettkampftage betrifft.“