11. Jänner 2026

Offene Rechnung

Aller guten Dinge sind drei, heißt es. Ob das auch für die Wahlvorarlbergerin Lubjana Piovesana (-63/LZ Hohenems/V) gilt, wird sich am 7. Februar herausstellen, am Eröffnungstag des prestigeträchtigen Grand-Slams in der Accor-Arena. Spätestens im Finalblock, ab 17 Uhr, wird die Halle mit knapp 20.000 Besucher:innen bis auf den letzten Platz gefüllt sein. Judo ist in Paris hoch im Kurs, das weiß man nicht erst seit den Olympischen Spielen 2024. In diesem Jahr feiert der französische Judoverband den 80. Geburtstag, das Rahmenprogramm wird entsprechend attraktiv sein, so auch die Anzahl der anwesenden Judo-Legenden. Die 29-jährige Austro-Britin wird bei der diesjährigen Ausgabe voraussichtlich – als einzige des ÖJV-Teams – als Nummer drei (hinter der Kroatin Oberan und der Niederländerin Van Lieshout) gesetzt sein. Ob ihr der Paris Grand-Slam 2026 Glück bringt?

Bislang nahm „Lulu“ zweimal am ersten Grand-Slam des Jahres teil, 2020 für Großbritannien, drei Jahre später für Österreich. Beide Mal hatte sie Auslosungspech, einmal scheiterte sie an der zweifachen Vize-Weltmeisterin und Olympia-Dritten von Tokio Catherine Beauchemin-Pinard (CAN), das andere Mal an der Paris-Olympiasiegerin Andreja Leski (SLO).

„Ich warte noch auf eine Medaille in Paris“, sagt die 10-fache World-Tour-Medaillengewinnerin. Auch bei den Spielen 2024, in Frankreichs Hauptstadt, gab’s kein Happy-End, musste sie sich im Duell um Bronze Frankreichs Lokalmatadorin und dreifachen Olympiasiegerin Clarisse Agbegnenou geschlagen geben.

Heuer soll es klappen. „Ich habe in Japan vor Weihnachten sehr gut trainieren können und jetzt auch in Mittersill. Ich fühle mich top-fit, werde in den nächsten Wochen noch an taktischen Feinheiten arbeiten können. Die Pause über Weihnachten, im englischen Birmingham, hat mir gut getan. Paris kann kommen.“ Vielleicht sind aller guten Dinge ja wirklich drei…


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