22 Jahre jung und längst in der Weltklasse angekommen: Halb-Mittelgewichtler Bernd Fasching (Sportzentrum Galaxy Judo Tigers/NÖ) durfte sich bei seiner Rückkehr nach Wien – nach einem zweiwöchigen Trainingslager in Almaty (KAZ) – gleich über zwei positive Nachrichten freuen: Beim Premieren-Grand-Slam im schweizerischen Lausanne (28. – 30.08.) wird er als Nummer eins gesetzt sein, in der Weltrangliste scheint Fasching als Siebenter erstmals unter den Top-10 auf. „Ich hoffe, ich kann als Gesetzter bei den nächsten Turnieren, allen voran bei der WM im Oktober in Baku, von einer leichteren Auslosung profitieren. Gerade in meiner Gewichtsklasse – 81 kg macht das bei der extremen Dichte auf längere Sicht ganz sicher einen Unterschied, wenn man auf die absoluten Top-Leute frühestens im Viertelfinale treffen kann. Und natürlich ist es eine Bestätigung für meine guten Leistungen in den letzten zwei Jahren.“
Das Trainingslager in Almaty kam als Vorbereitung für die kommenden Aufgaben gerade recht: „Ich hatte extrem viele starke Randori-Partner, ganz besonders aus den asiatischen Judo-Hochburgen wie Japan, Kasachstan, Korea und Usbekistan. Die Gelegenheit, mit so vielen starken Asiaten trainieren zu können, bietet sich nicht oft. Ich habe das reichlich genützt. Prinzipiell liegt mir diese offene, aggressive Kamfpstil. Das kommt meiner Art zu kämpfen durchaus entgegen.“
Bevors als Nummer eins Ende nächster Woche zum Grand-Slam nach Lausanne geht, darf Bernd Fasching nach den intensiven Trainingseinheiten in Kasachstan jetzt ein bisschen kürzer treten. „Damit ich top-fit und ausgeruht in die Schweiz reisen kann.“