Nach der Bronzemedaille von Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ) am Samstag, gab’s am dritten und letzten Wettkampftag des Grand-Slam-Turniers in Budapest (HUN) für die sechs ÖJV-Judoka nicht viel zu holen. Elena Dengg (-78), Maria Höllwart (+78/beide JC Sanjindo Bischofshofen/S), Issa Naschcho (-90/LZ Multikraft Wels/OÖ) und Stephan Hegyi (+100/S.C. Hakoah/W) schieden allesamt gleich nach Auftaktniederlagen vorzeitig aus. Thomas Scharfetter (-90/JC Sanjindo Bischofshofen/S) bezwang in Runde eins Bearach Gleeson (IRL) mit Ippon, musste sich dann aber Kenny Komi Bedel (ITA) mit Ippon geschlagen geben. Schwergewichtler Movli Borchashvill (+100/Sportcenter Galaxy Tigers/W) zog mit einem Sieg über Adnan Khankan ins Achtelfinale ein, dort war dann auch für ihn Endstation. Der 25-jährige Wiener musste sich dem späteren Finalisten Valerii Endovitskii (RUS) mit Ippon geschlagen geben.
„Stephan Hegyi klagt über Knieschmerzen, bleibt zu hoffen, dass er keine ernsthafte Verletzung erlitten hat. Elena Dengg ist gerade erst von einer längeren Erkrankung zurückgekommen, ihr fehlte es noch an Durchschlagskraft. Generell war es leider kein guter Tag für uns, blieben eigentlich alle unter den Erwartungen“, bilanzierte ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch.