Österreich wird bei der Judo-WM in Baku (AZE/04. – 11.10.) mit sieben Judoka im Einzel bzw. einem Mixed-Team vertreten sein. Das rot-weiß-rote Aufgebot führen die zweifache Olympia-Medaillengewinnerin Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ), die Olympia-Fünfte Lubjana „Lulu“ Piovesana (-63/LZ Hohenems/V) und der EM-Fünfte Thomas Scharfetter (-90/JC Sanjindo Bischofshofen/S) an. Die weiteren WM-Teilnehmer:innen: Elena Dengg (-78), Maria Höllwart (+78/beide JC Sanjindo Bischofshofen/S); +100: Movli Borchashvilli (Sportcenter Galaxy Tigers/NÖ), Stephan Hegyi (S.C. Hakoah/W). Nur fürs Mixed-Team nominiert sind darüber hinaus auch Laura Kallinger (-57/Judoring/W) und Alexander Kaserer (-73/LZ Multikraft Wels/OÖ).
„Die Vorbereitung lief top, wir gehen sehr gut vorbereitet in die WM. Einziger Wermutstropfen ist der Wadenbeinbruch von Bernd Fasching, der zuletzt extrem stark in Form war“, meint Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. „Bernd wäre – wie Michaela Polleres und Lubjana Piovesana – sicher auch für eine WM-Medaille gut gewesen.“
Die bislang letzte heimische WM-Medaille gab’s vor drei Jahren in Doha durch Michaela Polleres, die letzten beiden WM-Auflagen – in Budapest und Abu-Dhabi – blieb Judo Austria ohne Edelmetall, war ein 7. Platz von Bernd Fasching 2024 die einzige Ausbeute.