8. November 2026

Erfreuliche Wochenendbilanz

Nicht weniger als 538 Judoka aus 29 Nationen nahmen am Jugend-Europacup in Györ (HUN) teil, darunter auch 37 ÖJV-Nachwuchshoffnungen. Österreich durfte sich über 1 x Silber und 3 x Bronze freuen und belegte im Medaillenspiegel den zehnten Rang. Maria Samardzhidi (-44/SKV Ratiborets/W) musste sich erst im Finale um Gold Dominika Gracova (CZE) mit Ippon geschlagen geben und errang damit ihre bereits zweite Silbermedaille innerhalb von vier Wochen (nach Maribor im Oktober). Auf dem Weg ins Finale schaltete die 15-jährige Wienerin Lice Lieti (ITA), Ana Maria Craciun (ROU) und Nora Takacs (HUN) aus. Jeweils Bronze gewannen Jasmina Mantaeva (-48/UJZ Mühlviertel/OÖ), Isabella Stögmann (-57/Askö Reichraming/OÖ) und Gaida Shadi (-63/SV Gallneuckirchen/OÖ). Emma Filzwieser (-70/Judoteam Zeltweg/ST) als Fünfte und Kiara Kain (-63/Sportzentrum Galaxy Tigers/NÖ) als Siebente rundeten den rot-weiß-roten Erfolg noch ab.

Isabella Stögmann gelang ihr erster Erfolg in der neuen Gewichtsklasse (-57). Die 17-Jährige feierte auf ihrem Weg zu Bronze insgesamt sechs Siege – gegen Bozana Jovanovic (SRB), Sofiia Balaban (UKR), Beatrice Iacone, Margherita Actis (beide ITA), Annabella Borcsok (HUN) und Clarisse Bouvil (FRA). Die einzige Niederlage des Tages kassierte Stögmann in der Runde der letzten 16 im Golden Score gegen Lotus Schmitz (NED). Am Podium – jeweils als Dritte – trafen sich die beiden wieder.

Jasmina Mantaeva und Gaida Shadi sicherten sich ihre jeweils erste Medaille auf U18-Europacup-Ebene. Die 17-jährige Oberösterreichin setzte sich gegen Lena Calinska (POL), Aksinia Petkova (BUL), Lisa Vestin (SWE), Helene Kratzer (GER) und Stella Papai (HUN) durch. Die einzige Niederlage musste Mantaeva gegen die spätere Siegerin Evgenia Koporozou (GRE) hinnehmen. Die 16-jährige Niederösterreicherin bezwang Julia Skrzydlewska (POL), Antonia Büttner (GER), Isa Szofia Bartyik (HUN) und Lena Krawczyk (POL). Auch Shadi unterlag im Semifinale der späteren Siegerin Luisa Pokorna (CZE).

Die Nationenwertung sicherte sich Deutschland (4x Gold, 2 x Bronze) vor der Ukraine (2-4-2) und Polen (2-1-8).


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