14. April 2026

Tiflis als Zwischenstation

Noch hat sich Lubjana „Lulu“ Piovesana mit der Setzliste für die Judo-Europameisterschaft in Tiflis (GEO/16. – 19.04.) nicht weiter beschäftigt. Die 29-jährige Austro-Britin wird in Georgien als Nummer sechs der Kategorie bis 63 kg geführt. In den letzten beiden Jahren war „Lulu“ jeweils EM-Fünfte. „Wäre da nicht die Knöchelverletzung im Jänner gewesen, würde ich mich wahrscheinlich mehr unter Druck setzen und mit einer Medaille spekulieren“, gibt die Wahlvorarlbergerin zu. Aber die im Jänner erlittene Knöchelverletzung (Riss des Syndesmosebandes) erwies sich als hartnäckiger als erhofft. „Ich konnte mehr als zwei Monate kein Judotraining absolvieren, habe heuer noch keinen Wettkampf bestritten“, so Piovesana. „Normalerweise bin ich umso nervöser, je länger ich pausiert habe. Deshalb versuche ich so locker wie möglich an die Sache heranzugehen. Die EM ist für mich eine erste Generalprobe für die im Juni beginnende Olympia-Qualifikation, nicht mehr.“

Bis zum Saisonhöhepunkt, der Weltmeisterschaft in Baku Anfang Oktober, bleiben noch mehr als fünf Monate Zeit. „Bis dahin sollten mein Trainingsrückstand bzw. die Knöchelverletzung kein Thema mehr sein.“


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