Rekordmeister Galaxy blieb Samstagabend auch in der siebenten Bundesliga-Runde unantastbar. Die Niederösterreicher – ohne Legionäre angetreten – setzten sich bei Burgkirchen-Schwand mit 10:4 durch und schlossen den Grunddurchgang mit 21 Zählern und sieben Siegen makellos ab. Im Final-Four am 21. November in Gmunden gelten die „Perchtoldsdorfer Tiger“ damit einmal mehr als Favorit. Da passte es auch ins Bild, dass die Einzelstatistik von Magamed Borchashvilli mit 12:0 Siegen angeführt wird. Die einzige nennenswerte (Tabellen-) Veränderung am letzten Kampftag gelang JC Sanjindo Bischofshofen. Die Pongauer gewannen auswärts bei Vizemeister LZ Multikraft Wels mit 8:6 und stürmten damit noch auf den zweiten Tabellenrang. Gewollter Nebeneffekt: Damit vermeidet Sanjindo beim Final-Four ein Semifinal-Duell mit Galaxy. Ebenfalls für Gmunden qualifiziert sind das Aufsteiger-Team Askö Combat Center und LZ Multikraft Wels. Am Finalticket schrammte in diesem Jahr UJZ vorbei, die Mühlviertler mussten sich im OÖ-Derby gegen Combat Center nach Entscheidungskampf mit 7:8 geschlagen geben. Der Schweizer Legionär Daniel Eich sicherte seinem neuen Team den siegbringenden achten Punkt mit einem Ippon-Erfolg gegen Alexander Willnauer. Mit dem WM-Dritten Irakli Demetrashvili (GEO) steuerte auch der zweite (Combat-Center-) Neuzugang einen Punkt bei.
Ergebnisse, 1. Männer-Judo-Bundesliga, 7. Runde:
JBLV Samurai-Stadlau – JU Raika Pinzgau 12:2 (1.112:203).- Punkte: Robizon Dugadze (GEO/-60), Adam Safer (-66), Hermann Tschilikin (-90), Moritz Moser (-100), Niko Herzog (+100) je 2, Oskar Salvi (-73), Leon Heinisch (-81); Matej Poliak (SVK/-81/-73) 2;
JU Burgkirchen-Schwand – Sportzentrum Galaxy Tigers 4:10 (301:902).- Pepijn Hartgring (NED/-60), Lukas Reiter (-81) je 2; David Peritsch (-66), Phillip Aust (-73), Magamed (-90), Adam (-100) und Movli Borchashvilli (+100) je 2;
UJZ Mühlviertel – Borchashvili Askö Combat Center 7:8 nach Entscheidungskampf (712:702).- Vache Adamyan (-60), Giuseppe De Tullio (ITA/-73), Christoph Scheiblhofer (-90), Martin Dobersberger (-81); Abdul-Rahman Idigov (-66), Shamil Borchashvili (-100), Daniel Eich (+100) je 2, Zekerija Krivdic (-81), Irakli Demetrashvili (+100);
Judo Leistungszentrum Multikraft Wels – JC Sanjindo Bischofshofen 6:8 (313:611).- Daniel Leutgeb (-66), Stefan Stögmann (-73) je 2, Erik Abramov (GER/+100), Simeon Catharina (NED/+100); Tibo Vollemann (NED/-60), Kilian Wallner (-90), Hubert Illmer (-100) je 2, Lucca Vent, Pascal Auer (beide -81).
Tabelle, Endstand Vorrunde nach 7 Runden (die Top-4 stehen im Final-Four – 21.11., Gmunden): 1. Sportzentrum Galaxy Tigers 21 (79:19), 2. JC Sanjindo Bischofshofen 15 (5:2 Siege, 47:51), 3. Borchashvili Askö Combat Center 15 (4 Siege, 54:44), 4. Judo-Leistungszentrum Multikraft Wels 12 (54:44), 5. UJZ Mühlviertel 10 (47:51), 6. JBLV Samurai-Stadlau 8 (43:55), 7. JU Burgkirchen-Schwand 3 (41:57), 8. JU Raika Pinzgau 0 (27:71).
Den Meistertitel in der 2. Männer-Bundesliga holte sich PSV Salzburg mit einem 8:6-Heimerfolg gegen JZ Rapso Linz, das Duell um Platz 3 gewann JU Kirchham beim JC Wimpassing mit 9:5.
Finale, 2. Männer-Bundesliga: PSV Salzburg – JZ Rapso Linz 8:6 (623:510).- Andreas Tiefgraber (-73), Lukas Pichler (-81), Felix Scheiber (-90) je 2, Khangerel Batkhuyag, Gregor Marx (beide +100); Mohamed Muntsurov (-60), Shujo Iskandarov (TJK/-66), Alex Maruska (SVK/-100) je 2.