Auf den ersten Blick erinnert vieles an ein Judo-Grand-Slam-Turnier. Erst bei näherer Betrachtung fallen die teilweise exotischen Teilnehmer-Nationen auf. Seit 23. Juli laufen in Glasgow (SCO) die 23. Commonwealth Games mit 2.757 Athlet:innen aus 74 Nationen. Insgesamt stehen 215 Medaillen-Entscheidungen in zehn Sportarten (u.a. Bahnrad, 3×3 Basketball, Boxen, Gewichtheben, LA, Schwimmen und Turnen) an. Die Judo-Bewerbe im SCE (Scottish Event Campus) sind für drei Tage, von Freitag bis Sonntag, anberaumt. Österreichs Farben werden von ÖJV-Top-Referee Roland Poiger – einer von 10 World-Tour-Kampfrichtern – vertreten.
Die Nennliste im Judo – mit 174 Teilnehmer:innen aus 45 Nationen – wird von der australischen Weltranglisten-Zweiten Aoife Coughlan (-70), heuer schon Zweite bei den Grand-Slams in Ulaanbaatar (MGL) und Tiflis (GEO), angeführt. Die größten Delegationen stellen England (14), Gastgeber Schottland (13), Indien (12), Australien (11) und Kanada (9).
„Die Stimmung ist top, der Einsatz der Teilnehmer:innen kaum zu überbieten und auch organisatorisch läuft alles reibungslos ab. Es macht großen Spaß“, gibt sich Roland Poiger angetan.