11. Juni 2026

Judo trifft Schulklasse

Ab Herbst wird Judo – im Rahmen der täglichen Bewegungseinheit – in Österreichs Schulen Einzug halten. Aktuell läuft die Anmeldefrist für interessierte Vereine – bis 25. Juni bleibt Zeit, bei den Behörden die geplanten Judo-Aktivitäten zu präzisieren bzw. anzumelden. Das Angebot reicht vom einmaligen Judo-Schnuppertraining (5 Stunden) bis hin zu wöchentlichem Judotraining.

Judovereine führen Bewegungseinheiten durch, um Kinder für den „sanften Weg“ zu begeistern. Pädagog:innen erhalten die Möglichkeit, solcherart Ideen für ihren Sport-/Turnunterricht zu generieren. „Die Vorteile für Vereine liegen auf der Hand: Die Schulen sind offen für zusätzliche Bewegungsangebote und -impulse, Judovereine bekommen direkten Zugriff auf den Nachwuchs und die Fördermittel sind für drei Schuljahre garantiert“, betont ÖJV-Generalsekretärin Corina Korner. „Zehn heimische Klubs haben ihre Schul-Kooperationen bereits angemeldet – die Herausforderungen liegen an der zeitlichen Verfügbarkeit der Coaches und an der Heranführung der Schüler:innen an das Vereinsniveau.“

Die Zielgruppe der täglichen Judo-Bewegungseinhieten sind Kindergärten, Volksschulen und die Sekundarstufe I. Operative Rahmenbedingungen: Die Angebote müssen für Kinder frei zugänglich bzw. kostenlos sein. Die Umsetzung kann im Klassenverbund oder in Gruppen aus interessierten Kindern verschiedener Klassen erfolgen. Ein Verein ist nicht exklusiv an eine Bildungseinrichtung gebunden, sondern kann mit mehreren Bildungseinrichtungen kooperieren. Die Vereinstrainer:innen müssen zumindest eine Übungleiter:innen-Ausbildung absolviert haben und über eine gültige Judo-Austria-Trainerlizenz verfügen.


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