Letztes Jahr traf man sich im „Ländle“, genauer in Feldkirch, dieses Jahr geht’s ganz in den Osten und zwar nach Oberwart. Am Samstag, ab 09:30 Uhr, Finalblock ab ca. 16 Uhr, gehen in der Sporthalle Oberwart die Österreichischen Judo-Staatsmeisterschaften in Szene. Dort, wo normalerweise die Oberwart Gunners Körbe austeilen, werden drei Judo-Wettkampfflächen aufgelegt. Das Interesse kann sich durchaus sehen lassen, auch wenn die acht WM-Starter:innen in diesem Jahr – aufgrund der unmittelbaen Wettkampfvorbereitung – keine Teilnahme-Verpflichtung haben. Bis Anmeldeschluss Mittwochmitternacht sind insgesamt 185 Nennungen von 39 Vereinen eingelangt. Oberösterreich – mit 56 Teilnehmer:innen -, Niederösterreich (34) und Salzburg (28) stellen die größten Delegationen.
Weitere Zahlen und Fakten zu den Staatsmeisterschaften:
- Der austragende burgenländische Landesverband stellt insgesamt acht Starter:innen, allen voran Leichtgewichtlerin Julia Sommer (JC Jennersdorf), die nach mehr als einjähriger Pause und Knie-OP, ihr nationales Comeback gibt.
- Von den acht WM-Starter:innen (für Baku Anfang Oktober) haben mit Schwergewichtler Movli Borchashvilli (+100/Sporzentrum Galaxy Tigers/NÖ), Laura Kallinger (-57/Judoring/W) und Alexander Kaserer (-73/LZ Multikraft Wels/OÖ – wie Laura nur für den Mixed-Team-Bewerb in Baku nominiert) drei für Oberwart genannt.
- Insgesamt 17 Nationalteam-Kader-Athlet:innen sind im Einsatz, dazu zwei U21-Elite-Kader-Athletinnen (Leonie Bayr/-70, Marlene Schinwald/-57).
- Insgesamt fünf ÖJV-Asse versuchen ihren Vorjahrs-Titel zu verteidigen, Frauen, -48 kg: Lena Mayrhofer (UJZ Mühlviertel/OÖ), -52: Franziska Kaiser (JU Raika Flachgau/S), -57: Laura Kallinger (Judoring/W), +78: Michaela Höllwart (JC Sanjindo Bischofshofen/S); -100: Adam Borchashvilli (Sportcenter Galaxy Tigers/W).