Die schlechte Nachtricht: Auch am dritten Wettkampftag der Senioren-Weltmeisterschaft in Sarajevo (BIH) ging Österreich – was Medaillen betrifft – leer aus. Die gute: Erstmals schafften es mit Krisztian Kerschner (-81/Sportcenter Galaxy Tigers/NÖ/M5/50 – 55 Jahre) und Iulian Rusu (-100/Judo Bulls Graz/ST/M6/55-59) zwei ÖJV-Judoka in den Finalblock, mussten sich im Finale um Bronze aber jeweils geschlagen geben. Kerschner lieferte dem Deutschen Botond Draskoczy einen mehr als beherzten Kampf, kassierte im Golden-Score – nach 6:46 Minuten Netto-Kampfzeit – das dritte Shido und verlor mit Ippon, Rusu unterlag Pablo Elish (ISR) mit zwei Waza-ari-Wertungen.
Auf dem Weg in den Finalblock hatte Krisztian Kerschner den Schweizer Marcos Induni und Nikolas Qana (GER) ausgeschaltet, im Semifinale gab’s eine Niederlage gegen den späteren Silbermedaillengewinner Roman Kiselkov (RUS). Iulian Rusu feierte Siege gegen Zlatko Rizvis (SLO), Sven Müller (GER) und Andrzej Frania (POL). Im Viertelfinale kassierte der 59-jährige Steirer eine Niederlage gegen den späteren Finalisten Muhtar Murtazaliev (MDA).
Insgesamt sind noch bis Donnerstag 1.352 Veteranen aus 65 Nationen am Start. Österreich stellt ein Team von 17 Athlet:innen. 32 Nationen konnten bislang Medaillen gewinnen, die Nationenwertung wird von Georgien (9-12-16), Frankreich (5-4-11) und Brasilien (4-3-5) angeführt.