11. Jänner 2026

"So stark wie noch nie!"

Die schlechte Nachricht: Schwergewichtler Stephan Hegyi (+100/S.C. Hakoah/W) musste – nach vier Trainingseinheiten – vorzeitig vom Trainingslager in Mittersill abreisen. Die gute: Der 27-Jährige hinterließ im Training u.a. mit Doppel-Olympiasieger Lukas Krpalek (CZE), Ex-Europameister Jur Spijkers (NED) und der Nummer 6 der Weltrangliste Ushagi Kokauri (AZE) einen starken Eindruck, die Vorbereitung für den Grand-Slam Anfang Februar in Paris läuft ganz nach Plan.

5 x 180 kg Bankdrücken? Kein Problem für Stephan Hegyi. „Das mehrmonatige Krafttraining bei Leistungssport Austria in der Südstadt mit Gregor Högler macht sich bezahlt. Alle Ausdauer- und Kraftwerte sind besser denn je. Es ist keine Übertreibung, wenn ich sage: Ich fühle mich so stark wie noch nie“, betont der 3-fache EM-Medaillengewinner (2 x Einzel, 1 x Mixed-Team). Die mehr als zweijährige Verletzungspause (nach Kreuzband- und Achillessehnenriss) ist längst vergessen.

„In Mittersill habe ich speziell an meinem Griffkampf gearbeitet. Wichtig ist, dass ich mich ständig bewege und nicht die nötige Lockerheit verliere. Das läuft immer besser“, weiß Stephan. Auch judotechnisch fühlt sich der Wiener längst wieder konkurrenzfähig: „Der dritte Rang beim Grand-Prix in Zagreb Mitte November war der Beweis, dass ich auch auf World-Tour-Niveau mithalten kann. Ich habe bei meinen drei Siegen insgesamt vier Würfe, jeweils Harai-goshi oder Tai-goshi, angebracht. In dieser Tonart soll es auch 2026 weitergehen.“

Aktuell rangiert Stephan Hegyi auf Platz 58 der Weltrangliste. Bis Ende Juni, bis zum Start der Olympia-Qualifikation für Los Angeles 2028, will der S.C. Hakoah-Athlet wieder unter den Top-20 im Schwergewicht zu finden sein. „Langfristig will ich unter die Top-10 – das ist absolut realistisch.“ Ein zählbares Resultat in Paris wäre ein guter Anfang.


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