21. März 2026

Plan ging nicht auf

Leider nein! Drei gesetzte ÖJV-Judoka waren beim Grand-Slam in Tiflis (GEO) am zweiten Wettkampftag im Einsatz, mehr als zwei Kampfsiege gelangen nicht – so blieben alle drei Athlet:innen (zwei davon gingen gehandicapt an den Start) unplatziert. Die nach Krankheit ohne Training angetretene Michaela Polleres (-70/JC Sparkasse Wimpassing/NÖ/5) bezwang zum Auftakt Tuana Gulenay (TUR), musste sich dann aber im Achtelfinale Maya Goshen (ISR) mit Yuko geschlagen geben. „Im Nachhinein betrachtet war es ein Fehler, Michi zu einem Start zu bewegen. Wir haben gehofft, dass sie sich mit einer Platzierung in der Weltrangliste weiter verbessert, um bei der EM Mitte April – ebenfalls in Tiflis – fix gesetzt zu sein“, meinte ÖJV-Headcoach Yvonne Snir-Bönisch. Bernd Fasching (-81/Galaxy Judo Tigers/W/8) setzte sich im Golden Score gegen Madi Amangeldi (KAZ) durch (nach 5:25 Minuten Netto-Kampfzeit). Im Achtelfinale unterlag der 22-jährige Wiener Georgi Gramatikov (BUL) mit Ippon. Snir-Bönisch: „Bernd lag mit Yuko in Front, hat weiter angegriffen und wurde prompt bestraft. Er hätte defensiver bleiben sollen, war übermotiviert.“ Der ebenfalls geschwächte Samuel Gaßner (-73/UJZ Mühlviertel/OÖ/5) verlor seinen Auftaktkampf gegen Angsarbek Gainullin (KAZ).

Am Sonntag sind mit Thomas Scharfetter (-90/JC Sanjindo Bischofshofen/S) und Stephan Hegyi (+100/S.C. Hakoah/W) noch zwei Österreicher im Einsatz. Am Grand-Slam in Georgien nehmen insgesamt 386 Judoka aus 51 Nationen teil.


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