Das deutsche Skisprung-Nationalteam – allen voran die Olympiasieger Philipp Raimund und Andi Wellinger, dazu Ex-Weltmeister Pius Paschke – tat, was sie auf der Paul-Außerleitner-Schanze in Bischofshofen nicht nur im Rahmen der Vier-Schanzen-Tournee im Winter immer tun. Sie absolvierten ein gutes Dutzend Trainingssprünge im Grenzbereich der 142-m-Naturschanze. Auf ungewohntes Terrain begaben sich derweil Österreichs-Judo-Junioren, die sich zuerst im Schanzenauslauf aufwärmten und dann die am Rande der Schanze den Güterweg Richtung Sprungturm hochliefen. Als Belohnung gab’s im Anschluss ein gemeinsames Foto mit Raimund, Wellinger & Co.
Fünf Tage lang, von Montag bis Freitag, schindet Österreichs Judo-Junioren-Nationalteam unter der Leitung von Nationalcoach Michael Winkler in Mühlbach Kondition, um für die bevorstehenden Großereignisse wie EM und WM bestmöglich gerüstet zu sein. Das Programm hatte es in sich: vier Gipfel, gut 4.000 Höhenmeter, diverse Bergläufe und eben das Schanzentraining in Bischofshofen.
Für die Hälfte des Kaders geht’s am Sonntag weiter ins Berner Oberland, genauer nach Fiesch. Dort warten 4.000er-Gipfel wie Mönch und Jungfrau sowie 11 Tonnen Eis am Aletschgletscher. Die Trainingseinheit auf der Außerleitner-Schanze werden Lena Mayrhofer, Helena Rottenhofer oder Simon Margreiter dann als vergleichsweise angenehm empfinden…
ÖJV-Kader, Kondi-Trainingslager Mühlbach am Hochkönig: Lena Mayrhofer, Katharina Mikota (beide UJZ Mühlviertel/OÖ), Helena Rottenhofer (Judo Union Raika Flachgau/S), Leonie Bayr (Vienna Samurai/W), Helene Schrattenholzer (Judo Union Klosterneuburg/NÖ); Lazar Miljkovic (PSV Salzburg – Judo/S), Simon Margreiter (ATSV Jenbach/T).



